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Das EZA begann
erst im 30sten VZA nach der Erschaffung Eas und umfasste ca. 600 i.J.
Nachdem Melkor die Zwei Bäume zerstört hatte, lag Aman wieder in Dunkelheit
gehüllt.
Doch Yavanna und Nienna retten jeweils eine Frucht der Bäume, die in Schiffe
gebracht und in die Sphären hinausgeschickt wurden. So entstanden Sonne
und Mond, die aber nicht nur die Unsterblichen Lande sondern auch
Mittelerde erhellten.
Eigentlich
hatten die Valar vorgesehen, ein VJ genau 10 Sonnenjahre dauern zu lassen,
wobei ein Sonnenjahr somit genau 350 Tage entsprechen sollte, mit Nächten zu
je 12 Stunden, doch der Lauf von Sonne und Mond erwies sich als zu langsam
dafür und ein "krummer" Umrechnungsfaktor (siehe Zeitrechnung im Thread "Zeitalter
der Bäume") blieb bestehen.
Anmerkung:
Wie man hier wieder einmal sieht, hat Tolkien an wirklich alles gedacht,
damit es so aussieht, als hätte Mittelerde wirklich existiert und wäre ein
Vorläufer unserer heutigen Welt gewesen. Denn haben wir nicht ebenso einen
"krummen" Umrechnungsfaktor der Zeit auf unserer Erde? Stichwort Schaltjahr.
Mit dem Aufgehen
der Sonne erwachten die Zweitgeborenen, die Menschen zum Leben, die
bis zu diesem Zeitpunkt in Hildorien verborgen waren.
Die Zweitgeborenen waren anders als die Eldar. Sie konnten sich gut ihrer
Umgebung und den Veränderungen der Welt anpassen und vermehrten sich
schnell. Viele Stämme der Menschen verbreiteten sich in ganz Mittelerde, von
denen die Stärksten die Edain waren, die als Erste nach Beleriand
kamen. Finrod war der erste Elb, der mit Menschen Kontakt hatte, als er Beor,
der später der Alte genannt wurde, traf. Nach und nach verbündeten sich die
Stämme der Menschen mit den Elben, um sie im Krieg gegen
Morgoth zu
unterstützen.
Das EZA war ein Zeitalter des Krieges, den die Noldor, unter Führung von
Fingolfin, den sie im Jahre 7 EZ zu ihrem König gewählt hatten,
nachdem Fëanor gefallen war, trotz der Warnungen der Valar nicht beenden
wollten.
Unter Finrod, dem ältesten Sohn Finarfins, entstand Nargothond im Westen
Beleriands und Turgon, geleitet von Ulmo, begann mit dem Bau von Gondolin im
Tal von Tumladen hinter den Bergen der Crissaegrim.
Um die Silmaril zurück zu gewinnen, wurden mehrere Schlachten geschlagen. Es
gab große Verluste unter den Elben, aber auch
Morgoth hatte mit Niederlagen
fertig zu werden. Im Jahr 56 des EZA begann vor seiner Festung
Angband die 400jährige Belagerung durch die Noldor. Diese Zeit aber nutzte
der Dunkle Herrscher. Seine Untiere, Orks, Trolle und Balrogs wurden stärker
und vollkommener und er züchtete die Drachen. Bald waren seine Heere so
stark, dass sie der Belagerung trotzten und die Armeen der Elben und
Menschen zurückdrängten. Im Laufe der Nächsten Jahre gelang es ihm, fast
alle Elbenreiche in Beleriand zu zerstören und den Elben große Niederlagen
zu bereiten.
Die Söhne von Fëanor im Nordosten des Landes mussten herbe Verluste
einstecken, Ard Galen wurde zerstört und Dorthonion überrannt. Fingolfin
unterlag Morgoth im Zweikampf, worauf Fingon zum Hochkönig der Noldor
ernannt wurde.
Doch in der Nirnaeth Arnoediad (fünfte Schlacht) verlor auch er sein Leben.
Letztendlich hatten es sich die Noldor zum Teil selbst zuzuschreiben, dass
sie einer nach dem anderen in den Schlachten fielen, wollten sie doch um
keinen Preis die Suche nach den Silmaril aufgeben.
Als es keine andere Möglichkeit mehr gab, die Herrschaft
Morgoths zu
beenden, kamen die Valar von Aman den verbliebenen Elben zu Hilfe und
vernichteten im "Krieg des Zorns" im Jahre 601 des EZA der Sonne
Beleriand, nahmen Morgoth gefangen und stießen ihn in die Leere. Das Erste
Zeitalter der Sonne endete. |