
(Autor:
Gwaihir)
(Bildquelle: www.elbenwald.de)
In den Werken Tolkiens
tauchen eine Menge verschiedener Waffen auf. Die mächtigsten von Ihnen
haben sogar Eigennamen und sind mit Runen verziert, mit magischen Zaubern
belegt oder haben sonstige besondere Eigenschaften. Bei all diesen Waffen
waren Meisterschmiede am Werk, denn nur sie waren in der Lage, etwas so
Einzigartiges zu schaffen. Der Name einer Waffe war oft wichtiger als
seine mechanischen Eigenschaften. Bei der Schlacht brüllte der Träger den
Namen der Waffe heraus, und wenn es berühmt genug war, konnte dies allein
schon mehrere Feinde zugleich kampfunfähig machen oder in die Flucht
schlagen.
Im Folgenden habe ich die bekanntesten Waffen aus Tolkiens Werken
beschrieben und erläutert, am Ende jeder Erklärung folgt ein markantes
Zitat aus den Büchern, das mit der Waffe in Zusammenhang steht.
Übersicht der bekanntesten
Waffen in Mittelerde
Aeglos, der "Schneedorn"
Anglachel, die Eisenflamme
Andúril, die Flamme des Westens
Anguirel, das Schwesternschwert Anglachels
Angrist, der Eisenspalter
Aranrúth, der Königszorn
Belthronding, Belegs
Bogen
Dramborleg, Tuors Axt
Glamdring, Der Feindhammer
Grond, der Unterwelthammer
Gurthang, das Todes-Eisen (siehe Anglachel)
Gúthwine, der Freund in der Schlacht
Herugrim, König Théodens Schwert
Narsil, das "Sonne-und-Mond"-Schwert
Orkrist, der Orkspalter
Ringil, der Kalte Stern
Stich
Die Waffen im Einzelnen
(alphabetisch sortiert)
Aeglos, der "Schneedorn"
Aeglos, oder auch Aiglos,
war Gil-galads Speer. Krege übersetzte Aeglos mit "Eiszapfen".
Zitat aus dem Silmarillion:
'Gil-galads und Elendils Heer trug den Sieg davon, dann machtvoll waren
die Elben noch zu jener Zeit, und groß und stark und schrecklich im Zorn
waren die Númenórer. Gegen Aeglos, Gil-galads Speer, hielt keiner Stand.'
Anglachel, die Eisenflamme
Thingol erhielt dieses
Schwert, geschmiedet aus Meteoreisen, von dem Zwergenfreund und
Meisterschmied Eol, dem Schwarzelben. Beleg Cúthalion bekam Anglachel aus
Thingols Rüstkammer, als Lohn für seine treuen Dienste. Melian warnte
Beleg vor der Gefahr, dir von dem Schwert ausging: "Das dunkle Herz des
Schmiedes (Eol) wohnt noch darinnen." Diese mächtige Waffe entwickelte
eine Art Eigenleben und hatte sogar die Fähigkeit zu sprechen.
Beleg wurde von seinem eigenen Schwert durch seinen Freund
Túrin
versehentlich erschlagen, in dem Glauben, er sein einer der Feinde. Die
Klinge des Schwertes wurde dadurch stumpf und schwarz. Für den
Unglücksraben Túrin wurde es neu geschliffen, und er selbst nannte es
fortan Gurthang, das Todes-Eisen oder das "Schwarze
Schwert", wie es in Nargothrond genannt wurde.
Durch das Schwert fanden u.a. Brandir von den Haladin, und der mächtige
"goldene" Drache Glaurung den Tod, bevor sich
Túrin selbst in das Schwert
stürzte und so den Tod fand. Das Schwert zerbrach dabei in zwei Hälften
und wurde Túrin auf sein Grab gelegt.
Zitate aus dem Silmarillion:
'Da Gab Thingol ihm Urlaub, zu tun, was ihm beliebte, und er sagte:
"Beleg Cúthalion! Durch viele Tränen schon hast du meinen Dank verdient,
doch nicht die geringste ist es, dass du meinen Pflegesohn gefunden. Bevor
du jetzt scheidest, erbitte eine Gabe, und ich werde sie dir nicht
abschlagen!"
"Dann bitte ich um ein Schwert von Rang", sagte Beleg, "denn für den Bogen
von Rang kommen die Orks nun zu zahlreich und zu nahe, und meine Klinge
ist ihren Panzern nicht gewachsen."
"So wähle eines unter allen, die ich besitze", sagte Thingol, "nur nicht
Aranrûth, mein eigenes."
Dann wählte Beleg Anglachel; und dies war ein Schwert von hohem Rang und
trug seinen Namen, weil es aus Eisen geschmiedet war, das als glühender
Stern von Himmel gefallen war; und es spaltete alles Eisen, das aus der
Erde kam.'
[...]
'Beleg zog sein Schwert Anglachel und schnitt damit Túrins Fesseln durch;
doch das Schicksal war an diesem Tage stärker, denn die Klinge glitt ab,
als er die Kettenglieder durchschnitt und ritzte Túrins Fuß. Da erwachte
Túrin plötzlich in Wut und Angst, und als er einen mit nackter Klinge über
sich gebeugt sah, da sprang er mit einem lauten Schrei auf, im Glauben,
die Orks seien wieder da, um ihn zu quälen; und als er so im Dunkel mit
ihm rang, packte er Anglachel und erschlug Beleg Cúthalion, ihn für einen
Feind haltend.'
Andúril, die Flamme des Westens
Aragorn,
Isildurs Erbe,
nannte so sein Schwert, dass von den Noldor aus den Bruchstücken von
Elendils Schwert Narsil neu geschmiedet worden war; Auf der Klinge selbst
wurden die Wahrzeichen des Hauses Isildur und Anárion eingraviert - die
sieben Sterne zwischen Mondsichel und Sonne, umgeben von Schutzrunen. In
Mittelerde waren die Noldor die einzigen, die fähig waren, die alten
Bruchstücke neu zu schmieden, denn die Weissagungen, die auf dem Schwert
lagen, mussten beachtet werden.
Die Macht eines solchen Schwertes ist umso größer, je berühmter es ist.
Der mechanische Nutzen als Waffe im Kampf spielt dabei eine eher
untergeordnete Rolle. Daher ist unklar, wieso
Aragorn beim Zusammentreffen
mit den Hobbits in Bruchtal diese Bruchstücke bei sich hatte statt einer
intakten anderen Waffe, die im bei einem Angriff sicherlich mehr geholfen
hätte.
Zitat aus Der Herr der Ringe:
'Elendils Schwert wurde von Elben-Schmieden neu geschmiedet, und auf
seiner Klinge wurden als Sinnbild sieben Sterne zwischen der Mondsichel
und der strahlenden Sonne eingraviert, und darüber standen viele Runen.
Denn Aragorn, Arathorns Sohn, zog in den Krieg im Grenzgebiet von Mordor.
Sehr hell strahlte das Schwert, als es wieder heil war; das Licht der
Sonne schien rötlich auf ihm, und das Licht des Mondes kalt, und seine
Schneide war hart und scharf. Und Aragorn gab ihm einen neuen Namen und
nannte es Andúril, Flamme des Westens.'
Anguirel, das Schwesternschwert zu
Anglachel
Auch dieses Schwert
bestand aus Meteoreisen und wurde von dem Schmied Eol geschmiedet. Eols
Sohn Maeglin (der später Morgoth die Lage Gondolins verriet) hat es ihm
gestohlen.
Zitat aus dem Silmarillion:
'Nur noch ein anderes Schwert (Anglachel) in Mittelerde war ihm gleich,
[...], obwohl es von demselben Schmied und aus demselben Erz gefertigt
wurde; und dieser Schmied war Eol, der Dunkel-Elb, der Aredhel, Turgans
Schwester, zum Weib genommen hatte.[...] das Schwesternschwert Anguirel
aber behielt er, bis es ihm von Maeglin, seinem Sohne, gestohlen wurde.'
Angrist, der Eisenspalter
Angrist war das berühmte
Messer, das Beren nutze, um die Silmaril von
Morgoths Krone zu trennen.
Nachdem er den ersten entfernen konnte zerbrach das Messer beim Versuch,
die anderen beiden Steine von der Krone zu lösen.
Angrists Schmied Telchar von Nogrod behauptete, dass es "Eisen spaltete
wie grünes Holz".
Zitate aus dem Silmarillion:
'Wie ein totes Tier lag Beren auf dem Boden; Lúthien aber weckte ihn mit
einer Berührung ihrer Hand, und er streifte die Wolfsgestalt ab. Dann zog
er das Messer Angrist, und aus den eisernen Klauen, in die sie gefasst
waren, schnitt er einen der Silmaril.
[...]
...doch dies war nicht das Schicksal der Silmaril. Das Messer Angrist
zerbrach, und ein Splitter von der Klinge traf Morgoths Wange. Er stöhnte
und schüttelte sich, und der ganze Hof von Angband rührte sich im Schlaf.'
Aranrúth, der Königszorn
Oder auch Königsgrimm,
wie das Schwert noch genannt wird. Ursprünglich gehörte es Thingol, König
von Doriath im Ersten Zeitalter. Nach dem Untergang von Doriath war es das
Schwert der Könige von Númenor.
Zitat aus dem Silmarillion:
'"So wähle eines unter allen, die ich besitze", sagte Thingol, "nur nicht
Aranrúth, mein eigenes."'
Belthronding, Belegs
Bogen
Belthronding war der
Bogen von Beleg Cúthalion (= "Mächtiger Bogen"). Er war aus schwarzem
Elbenholz geschnitzt. Der Bogen wurde Beleg mit in sein Grab gelegt,
nachdem ihn Túrin, sein bester Freund, ihn getötet hatte.
Zitat aus dem Silmarillion:
'"Dann brachte Gwindor Túrin wieder zu sich, damit er ihm helfe, Beleg zu
begraben, und er stand auf, wie ein Schlafwandler; und zusammen gruben sie
Beleg ein flaches Grab, und an die Seite legten sie ihm Belthronding,
seinen großen Bogen aus schwarzem Ebenholz."'
Dramborleg, Tuors
Axt
Von Tuors großer Axt gibt
es zwar keine Erwähnung im Silmarillion, aber sie wird erwähnt und
beschrieben in der ursprünglichen Version vom Fall Gondolins; dort wird
geschrieben, dass Tuor bei seiner Ankunft in Gondolin eine Axt trug, die
einem Schwert gleichte. Tuor nannte sie in der Sprache des Volkes von
Gondolin "Dramborleg". An Tuors Axt war auf der einen Seite eine große Beule
wie von einer Keule und auf der anderen ein Riss wie von einem Schwert.
Glamdring, der Feindhammer
Glamdring ist
Gandalfs
Schwert, das er und seine Gefährten auf der Fahrt zum Erebor in einer
Trollhöhle fanden, zusammen mit Orkrist und Stich. Die Orks hatten
mächtige Angst vor den Klingen und nannten das Schwert "Schläger"
Elrond entzifferte die auf dem Schwert eingravierten Runen, und er
behauptete, dass es einst Turgon, dem König von Gondolin, gehörte. Das
Schwert der Klinge gab einen fahlen Lichtschein ab, sobald Orks in der
Nähe waren. Glamdring war Gandalfs Zweitwaffe neben seinem Zauberstab.

Zitat aus Der Hobbit:
'Elrond sagte: "Dies hier, Gandalf, ist Glamdring, der Feindhammer, den
der König von Gondolin vor Zeiten trug. Haltet sie gut!" (damit meinte er
Orkrist und Glamdring)
Grond, der Unterwelthammer
Grond war ein mächtiger
Hammer, mit dem Morgoth gegen Fingolfin kämpfte und ihn erschlug.
Morgoth
schlug mit Grond solange auf den Boden, bis Fingolfin ins Straucheln
geriet und die Kontrolle verlor, so dass er
Morgoths Todesstoß nichts
entgegenzusetzen hatte.
Grond wurde später die große Ramme genannt, die das Tor von Minas Tirith
durchbrach. Der 30m lange Pfahl hing an Ketten in einem mobilen Gerüst,
das von einem ganzen Trupp Bergtrollen bewegt wurde. Die Spitze hatte die
Form einer Wolfschnauze und bestand aus schwarzem Stahl, hergestellt in
Saurons Schmiede. Mit mauerbrechenden Zauberformeln und der Höllensprache
des Schwarzen Heermeisters brachte Grond schon beim dritten Stoß die
Eisernen Tore von Minas Tirith zum Bersten.
Zitate aus dem Silmarillion:
'Dann schwang Morgoth Grond hoch in die Luft, den Unterwelthammer, und
schmetterte ihn nieder wie einen Donnerschlag. Doch Fingolfin sprang
beiseite, und Grond schlug eine mächtige Grube in die Erde, aus der Rauch
und Feuer hervorsprühten.'
[...]
'Doch mit einem letzten verzweifelten Streich hieb Fingolfin ihm Ringil in
den Fuß, und das Blut sprudelte schwarz und dampfend hervor und füllte die
Gruben, die Grond gehauen hatte.'
Gúthwine, der Freund in der Schlacht
Éomer benutzte das
Schwert Gúthwine (altenglisch "Freund in der Schlacht") bei der Schlacht
von Helms Klamm. Er ruft den Namern der Waffe aus, als er zusammen mit
Aragorn einen Ausfall vor den Burgmauern durchführt, um die Rammer daran
zu hindern, das Burgtor einzustoßen.
Über die Beschaffenheit und den Ursprung der Klinge ist leider nichts
bekannt.
Zitat aus Der Herr der Ringe:
'Zusammen sprangen Éomer und Aragorn durch diese Tür, dicht gefolgt von
ihren Männern. Wie eins fuhren die beiden Schwerter aus der Scheide.
"Gúthwine!" rief Éomer. "Gúthwine für die Mark!"
"Andúril!" rief Aragorn. "Andúril für die Dúnedain!"
Von der Seite angreifend stürzten sie sich auf die Männer.'
Herugrim, König Théodens Schwert
Herugrim war König
Théodens Schwert. Anhand des Namens scheint die Waffe elbischen Ursprungs
zu sein.

Zitat aus Der Herr der Ringe:
'Háma kniete nieder und reichte Théoden ein langes Schwert in einer
Scheide mit goldbesetzten Schnallen und mit grünen Edelsteinen besetzt.
"Hier, Herr, ist Herugrim, Eure alte Klinge", sagte er. "Sie wurden in
seiner Truhe gefunden. Nur widerwillig gab er die Schlüssel heraus. Viele
andere Dinge sind dort, die Mannen vermisst haben."
"Du lügst", sagte Schlangenzunge. "Und dieses Schwert hat mir dein Herr
selbst zur Aufbewahrung gegeben."
"Und jetzt fordert er es zurück", sagte Théoden. "Mißfällt Euch das?"
"Ganz gewiß nicht, Herr", sagte Schlangenzunge. Ich sorge für euch und die
Euren, so gut ich kann.'
Narsil, das "Sonne-und-Mond"-Schwert
Narsil war
Elendils
Schwert, ebenfalls geschmiedet von Telchar. Beim Kampf
Elendils gegen
Sauron bei den Schwertelfeldern zerbrach es in mehrere Teile.
Isildur
schnitt mit dem Heftstück des Schwerts Saurons Finger mit dem Meisterring
von seiner Hand. Isildur wurde zwei Jahre später von Orks getötet und der
Meisterring ging für lange Zeit verloren.
Die Bruchstücke wurden von Isildurs Schildknappen Othar (einer der drei
Männer, die vom Schlachtfeld bei en Schwertelfeldern zurückkamen) vom
Schlachtfeld nach Imladris zur Aufbewahrung für
Isildurs Erben (Aragorn)
gebracht.
Elrond prophezeite, dass Narsil umgeschmiedet werden würde, sobald
"Isildurs Fluch", also der Eine Ring, wieder gefunden wird. So sollte es
in er Zeit des Ringkrieges im Dritten Zeitalter auch geschehen, die Noldor
schmiedeten die Bruchstücke zusammen, das nun von
Aragorn geführt wurde.
Aragorn nannte es fortan Andúril, Flamme des Westens.

Zitat aus dem
Silmarillion:
Doch zuletzt war die Belagerung so drückend, dass Sauron selber hervorkam.
Und er rang mit
Gil-Galad und Elendil, und beide wurden sie erschlagen,
und Elendils Schwert zerbrach unter ihm, als er fiel. Doch auch Sauron
wurde niedergeworfen, und mit dem Heftstück von Narsil schnitt Isildur den
Herrscherring von Saurons Hand und nahm ihn zu eigen.'
[...]
so kam Narsil in die Hände von Valandil, Isildurs Erben, doch die Klinge
war geborsten und ihr Licht erloschen, und sie wurde nicht neu
geschmiedet. Und Meister Elrond sagte voraus, dies solle erst dann
geschehen, wenn der Herrscherring wieder gefunden werde und Sauron
zurückkehre; Elben und Menschen aber hofften, dass dies niemals eintreten
werde.'
Orkrist, der Orkspalter
Gefunden hatte Thorin
Eichenschild die berühmte Klinge in einer Trollhöhle auf der Reise mit
Bilbo zum Berg Erebor. Es ist eine Schwesternwaffe zu
Gandalfs Schwert
Glamdring. Laut Elrond wurde dieses Elbenschwert in Gondolin für die
Orkkriege geschmiedet und trägt in gondolinischen Runen eingraviert den
Namen Orkrist auf der Klinge. Der Orkspalter wurde seinem späteren Finder
Thorin auf das Grab gelegt, der bei der Schlacht der fünf Heere ums Leben
kam.
Als die Orks im "der kleine Hobbit" Thorin mit dem Schwert sehen, erkennen
sie den Orkspalter sofort wieder. Die Orks gaben dem Schwert den Namen
"Beißer". Ebenso wie Glamdring und Stich leuchten die Klingen, sobald Orks
in der Nähe waren.
Zitat aus Der kleine Hobbit:
'Die Elben hatten es Orkrist genannt, Orkspalter, aber die Orks nannten es
einfach "Beißer". Sie hassten es, und den, der es trug, hassten sie noch
mehr.'
Ringil, der Kalte Stern
Ringil, das, wie der
Beiname schon vermuten lässt, glitzerte wie Eis, war das Schwert von
Fingolfin. Er fügte beim Kampf gegen Morgoth diesem sieben Wunden bei,
bevor Fingolfin schließlich von dessen Unterwelthammer Grond erschlagen
wurde.
Zitat aus dem Silmarillion:
'Fingolfin aber leuchtete daraus hervor wie ein Stern, denn sein
Kettenhemd war mit Silber ausgelegt und sein blauer Schild mit Kristallen
besetzt; und er zog sein Schwert Ringil, das glitzerte wie Eis.'
Stich
Stich war das dritte
Schwert, oder besser gesagt ein großes Messer, das
Gandalf,
Bilbo und
Thorin in der Trollhöhle fanden. Wie die anderen beiden auch war Stich für
die Orkkriege in Gondolin von Elben geschmiedet worden und schimmerte
blau, wenn Orks in der Nähe waren.
Bilbo führte es und nannte es manchmal auch "Stachel" nach dem Kampf mit
den großen Spinnen im Düsterwald. Als sich Frodo auf die Reise machte, um
den Ring zu vernichten, überließ ihm
Bilbo das kleine Schwert.
Wie es der Zufall wollte kam Stich gegen die Riesenspinne
Kankra im
Schattengebirge zum Einsatz. Sam, der gegen sie kämpfte, blendete die
Spinne mit dem Licht Earendils aus
Galadriels Phiole und stieß daraufhin
Stich in den Unterleib des Monsters. Eine grüne Schleimspur hinterlassend
floh sie in ihre Höhle.

Zitat aus Der Herr
der Ringe:
' "Warum?" fragte Frodo. "Sind Feinde in der Nähe?"
"Lass sehen, was Stich uns zeigen mag."
Frodo zog die Elbenklinge aus der Scheide. Zu seinem Entsetzen schimmerten
die Ränder schwach in der Nacht. "Orks!" sagte er. "Nicht sehr nahe, und
doch zu nah, scheint es." '
[...]
'Da nahm Frodo das kleine Schwert, das Sam gehört und das er in Cirith
Ungol neben Frodo gelegt hatte. "Stich habe ich dir geschenkt, Sam."
"Nein, Herr!" Herr Bilbo hat es dir gegeben, und es gehört zu seinem
silbernen Panzer; er würde nicht wollen, dass irgendein anderer es jetzt
trägt." '
nach oben |