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Die Sindar
Grauelben wurden
sie von den Noldor genannt, weil sie weder Lichtelben (Calaquendi), noch
Dunkelelben (Moriquendi) waren. Die Sindar stammen von den Teleri ab, die in Berliand zurückblieben. Sie unterteilen sich in drei Stämme.
Aussehen
Die Sindar
sind dünner als die Menschen und muskulöser als die Waldelben. Die Sindar
haben als echte Teleri das silberweise Haar und die grünen Augen ihrer
Rasse. Sie können zwar keine großen Lasten tragen, aber dafür können sie
16-20 Stunden am Tag reisen. Anstatt zu schlafen ruhen sie in einer Art
Trance ( ca. 3 Stunden am Tag). Männliche Sindar werden ca. 1,90 cm groß,
weibliche Sindar ca. 1,80cm.
Die Sindar sind die ruhigsten aller Elben in Mittelerde und erscheinen am zufriedensten. Sie sind weniger frivol und spielerisch als die Waldelben und weniger hitzig und gefühlsbetont als die Noldor. Die Gefühle der Sindar sind tief und schwer zu wecken, können dann aber nicht mehr unerdrückt werden. Das ist der Ursprung ihrer Sehnsucht nach dem Meer. Ihre eigene Sprache, Sindarin, ist zur Hauptsprache aller Elben Nordwest Mittelerdes geworden und hat viele der Menschensprachen stark beeinflusst. Außerdem sprechen die Sindar Westron und etwas Quenya. Die Sindar sind Freunde fast aller Völker und sind den Zwergen eng verbunden geblieben. Ihre Hauptfeinde sind Orks, Warge und Drachen. Die Sindar sind durch ihre Unsterblichkeit an das Lied der Schöpfung und somit an das Schicksal gebunden. Kultur
Die Kleidung
der Sindar ist von hoher Qualität und dennoch einfach und nützlich. Sie
tragen Grau- und Silbertöne. Die Sindar sind nicht so musikalisch wie die
Waldelben und können nicht so gut schmieden wie die Noldor, aber in ihrem
Spezialgebiet sind sie unübertroffen. Kein anderes Volk baut bessere Boote
und Schiffe als sie. Sie haben weder Ängste noch Schwächen. Von allen
Elben Mittelerdes sind die Sindar die offensten und kooperativsten. Sie
sind groß im Geben und Nehmen und interessieren sich für alle Völker. Die
Sindar sind ein seßhaftes Volk und genießen die Gesellschaft anderer. Ein
Leben lang leben sie in Einehe. Geschichte
Während des
ersten Zeitalters lebten die meisten Sindar in Doriath und an den Falas.
Alle, auch über die Grenzen Doriaths hinaus gehorchten ihrem König
Thingol. Sein Höhlenpalast, Menegroth, war der Mittelpunkt der
Sindarkultur, deren technische Vorraussetzungen hauptsächlich von den
Zwergen stammen. Gegenüber den Noldor sind die Sindar das weniger regsame,
aber das lebensklügere Volk. Einer ihrer Gelehrten, Daeron, erfand das
Schriftsystem der Cirth, das jedoch vom eigen Volk kaum benutzt wurde. Die
Sindar liebten Berliand so wie sie es kannten und fürchteten in jeder
Veränderung den Verfall. Am Krieg gegen Morgoth beteiligten sie sich
zurückhaltend, denn sie hatten nicht die Illusion ihn besiegen zu können.
Sie waren glücklich das Melians Schutzgürtel das Schlimmste von ihnen
fernhielt. |
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