
Die Hobbits
(Autor und Copyrights:
Lariela; zur Diskussion im
Forum)
Ein Volk von kleinen Menschen, über das erst seit dem Jahr 1050 des 3.
Zeitalters etwas erwähnt wird. Sie lebten damals mit den Nordmenschen in
den nördlichen Tälern des Anduin zwischen dem Nebelgebirge und dem
Grünwald. damals drang eine böse Macht in den Grünwald ein, der deswegen
bald in Düsterwald umbenannt wurde.
Im ersten
Jahrtausend des Dritten Zeitalters lebten die Hobbits am Oberlauf des
Anduin. Der Hobbitstämme gab es drei: die Haarfüße, die Falbhäute und die
Starren.
Als die Dunedain den Hobbits, aus dem Stamme der Haarfüße, das erstemal
begegneten, nannten sie sie Halblinge (Periannath). Die Haarfüße waren die
ersten, und später folgten noch die Falbhäute und die Starren ihnen nach.
König Argeleb erlaubte ihnen, in dem Gebiet des späteren Auenlandes zu
siedeln.
Unter der Führung der Falbhäute Marcho und Blanco siedelten sich die
Hobbits dort im Jahre 1601 Drittes Zeitalter an.
Dort schufen sie dann auch ihren eigenen Kalender, der mit der Besiedelung
des Auenlandes begann.(Das Jahr 1601 entsprach dem Jahr 1 Auenlanzeit
[AZ])
Abgesehen von der Großen Pestepidemie die 1636 ( 35AZ ) in ganz Mittelerde
wütete und den "Tagen der Not" 2758 –2760 (1157-1159 AZ) ging es den
Hobbits ausgesprochen prächtig. Wurden sie doch, ohne das sie es wussten
von den Dunedain, beschützt.
Zweimal kam es zur Besiedlung von Fremdgebieten. 740 AZ, siedelte die
Familie Tuk in Bockland an und 1452 AZ schenkte ihnen König
Aragorn die
Westmark.
Zur Zeit des Ringkrieges waren die Hobbits ein wohlbehütetes und
gemütliches Völkchen. Da es ihnen so gut ging, wuchsen die drei Stämme
immer mehr zusammen und vermischten sich.
Die Hobbits lebten in großen Höhlen, welche sie Smials nannten. Diese
hatten allerdings nichts mit einer "herkömmlichen" Höhle gemein, sondern
waren ausgesprochen gemütliche, riesige Wohnungen, die halt eben in die
Hügel des Auenlandes gegraben waren. Zudem hatten diese Smials runde Türen
und Fenster und waren individuell an ihre Bewohner angepasst. Zumeist
wohnten gleich mehrere Generationen unter einem Dach.
Die Hobbits
hatten zu Anfang eine ganz eigene Sprache, genannt Hobbitisch. Leider
wurde diese alsbald durch das gebräuchliche Westron ersetzt. Das Westron
allerdings schliff sich im Laufe der Zeit ebenfalls ab, sodass die Hobbits
einen eigenartigen Dialekt sprachen, den sie wiederum mit einigen erhalten
gebliebenen Hobbitischen Vokabeln würzten. Am besten erhalten waren die
Namen der Wochentage, die noch in "reinstem" Hobbitisch erhalten geblieben
waren.
Die Hobbits waren ein ruhige und sehr stabile Gesellschaft, leider war
diese auch furchtbar Konservativ. Kein Hobbit würde jemals etwas
unerwartetes tun oder sagen. Bis auf einige wenige Ausnahmen. Als
ebensolche ausnahmen galten , die Familie Tuk, der man nicht so recht
trauen konnte und der seltsame Bilbo Beutlin, der einfach so mir nicht dir
nichts, auf Abenteuersuche ging.
Eine Regierung
im eigentlichen Sinne, hatte das Auenland nicht. Die Einrichtung die
dieser am nächsten kam, war der Auenlandrat. Den Vorsitz dieser
Institution hatte seit 740AZ immer das Oberhaupt der Familie Tuk inne, der
sogenannte Thain.
Der Thain war auch gleichzeitig der oberste Befehlshaber der Landbüttel.
Die Landbüttel waren so eine Art Polizei, obwohl sie mehr hinter Kindern
herschimpften, als das sie wirkliche Polizeiarbeit leisten mussten. Denn
Kriminalität gab es so gut wie keine im Auenland. Eine Ausnahme waren da
kleine rübenstibizende Jünglinge, die zu Hause wohl nicht satt geworden
waren.
In Notzeiten
hatte der Thain zudem absolute Befehlsgewalt über das Auenland. Außer
diesem Amt, gab es dann nur noch ein weiteres. Wenn man es genau nimmt war
dieses das einzig wirkliche offizielle Amt, in das man gewählt werden
konnte. Dieses Amt war das des Bürgermeisters von Michelbinge. Der
Bürgermeister hatte nicht wirklich viel zu tun. Er war nur bei diversen
Festlichkeiten, und derer gab es im Auenland viele, der Gastgeber. Gewählt
wurde er alle sieben Jahre einmal neu.
Neben dem Essen und Trinken, war das beliebteste Hobby die Ahnenforschung
und das rauchen des Pfeifenkrautes. Mit beiden Freizeitbeschäftigungen,
konnten sich die Hobbits stundenlang erfreuen.
Zur Zeit des
Ringkrieges war ein "Durchschnittshobbit" ca. 110 cm groß. Am
erstaunlichsten an ihnen war ihr Aussehen. Bei den meisten erwachsenen
Hobbits war die Taille nicht vorhanden. Ihr runder bauch galt als Zeichen
ihres Wohlstandes. Die meisten Hobbits hatten dunkles, krauses Haar. Aber
was am allermeisten an ihnen auffiel, waren ihre behaarten Füße. Schuhwerk
trugen sie so gut wie nie.
Nach dem Ringkrieg wurde das Pfeifenkraut über ganz Mittelerde verbreitet,
denn selbst der König von Gondor, Aragorn, frönte diesem Hobby.
Bis nach
Gondor sind die Hobbits bis zur Zeit des Ringkrieges nicht gekommen, da
sie das Auenland nicht gerne verliesen. Doch hatten sich in Gondor die
Geschichten und Legenden hartnäckig gehalten, das es das kleine Volk der
Halblinge gab. Dadurch erkannte Boromir, Denethors Sohn, sie sofort, als
er Frodo und Bilbo Beutlin in Imladris (Bruchtal) sah.
Was nach den
Ringkriegen mit den Hobbits geschah, weiß niemand so genau zu berichten.
Doch nach den Legenden ist zu vermuten, dass sie aber im Laufe der Zeit,
in den anderen Völkern "aufgingen". Denn es wird berichtet, dass die
Kinder, schon zu Bilbos Zeiten größer seien, als die älteren Hobbits.
Möglicherweise hat der Ent-Trunk, den Meriadoc Brandybock (Merry) und
Periadoc Tuk (Pippin) zu trinken bekamen, damit zu tun.
Aber wer weiß das schon...
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