
Die Könige Númenors
(Autor und Copyrights:
Nunaurien; zur Diskussion im
Forum)
Die Könige von Númenor hatten ein langes
Leben, da Elros, der Sohn Earendils, ihr Stammvater und der erste König
war. Die Könige übergaben ihren Söhnen das Szepter selbst und starben aus
freiem Willen im Besitz ihrer geistigen Kräfte.
Die Könige im Einzelnen
Elros
Sindarin "Sternengischt"
Er wurde im Jahre 532 EZ geboren und starb im Jahre 442 des ZZ. Er war ein
Halbelb wie sein Bruder Elrond. Im Gegensatz zu ihm wählte er das Los der
Menschen und wurde der erste König von Númenor. Seine Erben waren die
Könige von Númenor, Gondor und Arnor. Er wählte den Königs Namen Elros
Tar-Minyatur und baute den Turm und die Zitadelle von Armenelos.
Vardamir Nólimon
Qu. "Varda-Juwel"
Er wurde im Jahre 61 ZZ geboren und starb im Jahre 471 ZZ. Er wurde
Nólimon genannt, weil seine Liebe dem überlieferten Wissen galt. Beim Tode
seines Vaters Elros, bestieg er den Thron nicht, sondern übergab seinem
Sohn das Szepter. Dennoch wird er als zweiter König von Númenor angesehen.
Tar-Amandil
Qu. "Aman-Freund"
Er wurde 192 ZZ geboren, regierte 148 Jahre lang, bis er 590 das Szepter
nieder legte und 603 ZZ starb.
Tar-Elendil
Qu. "Sternen-Freund" oder "Elben-Freund"
350-751 ZZ. Er wurde Parmait genannt, denn er verfasste mit eigener Hand
zahlreiche Bücher und Sammelwerke des Wissen, dass er von seinem Großvater
erwarb. Von dem Valandil, dem Sohn seiner Tochter Silmarien, stammen die
Fürsten von Andúnie ab und unter seiner Herrschaft segelten Schiffe, zu
ersten mal, nach Mittelerde.
Tar-Meneldur
Qu. "Himmels-Diener"
543-942 ZZ. Sein richtiger Name war Írimon, doch er wurde Meneldur
genannt, wegen seiner Liebe zu den Sternen. Er war klug, sanft und
geduldig. Er trat zu Gunsten seines Sohnes zurück.
Tar-Aldarion
Qu. "Sohn der Bäume"
700-1098 ZZ. Regierungzeit: 192 Jahre. Sein richtiger Name war Anardil,
doch er beschäftigte sich viel mit Bäumen und pflanzte große Wälder zur
Gewinnung von Bauholz an. Er war ein großer Seefahrer und Schiffbauer; er
segelte oft nach Mittelerde, wo er Gil-galads Freund wurde. Während seiner
langen Abwesenheit wurde seinen Gattin, Erendis, verärgert und sie trennt
sich. ihr einziges Kind war ihre Tochter Ancalime. Wegen ihr änderte er
das Gesetz, damit sie regieren durfte.
Tar-Ancalime
Qu. "Hell-Leuchtende"
Sie war das einzige Kind Tar-Aldarions und die erste regierende Königin.
Lange blieb sie unverheiratet, doch als sie von dem Neffen ihres Vater zur
Abdankung gedrängt wurde, heiratete sie Hallacar. Nach der Geburt ihres
Sohnes, gerieten die beiden in Streit, denn sie war stolz und eigensinnig.
Nach dem Tode ihres Vaters verweigerte sie Gil-galad jede Hilfe.
Tar-Anárion
Qu. "Sonnen-Freund"
1003-1404 ZZ
Tar-Súrion
Qu. "Wind-Sohn"
1174-1574 ZZ. Er war das dritte Kind Tar-Anárions, doch seine Schwestern
wollten das Szepter nicht nehmen.
Tar-Telperien
Qu. "Silber-Tochter"
1320-1731 ZZ. Sie war die zweite regierende Königin und wurde sehr alt.
Sie starb im selben Jahr, als sie das Szepter niederlegte. Da sie keinen
Mann heiratete und somit keine Kinder hatte, ging das Szepter an ihren
Neffen.
Tar-Minastir
Qu. "Der vom Turm Ausschau hält"
1474-1837 ZZ. Er sandte Gil-galad Hilfe im Krieg der Elben gegen
Sauron
und so konnte sie gewinnen. Auf dem Hügel Oromet ließ er einen Turm bauen,
von dem aus er nach Westen blickte.
Tar-Ciryatan
Qu. "Schiffbauer"
1634-2251 ZZ. Er war ein mächtiger Herrscher und begierig nach Reichtum.
Mit einer großen Flotte holte er viele Metalle und Edelsteine und
unterdrückte die anderen Völker von Mittelerde. Er verspottete seinen
Vater und drängte ihn, ihm das Szepter früher zu überlassen.
Tar-Atanamir
Qu. "Juwel der Menschen"
1800-2251 ZZ. Er regierte bis zu seinem Todesjahr und war seinem Vater im
verlangen gleich. Die Númenorer erhoben, auf sein Geheiß, Tribute von den
Menschen von Mittelerde. Er und die, die ihm folgten, sprachen sich offen
gegen den Bann der Valar aus und ein Schatten fiel über sie. Doch in ihrer
Klugheit forderten sie sie nicht heraus. Er wird auch der Unwillige
genannt und starb an Altersschwäche.
Tar-Ancalimon
Qu. "Der Hell-Leuchtende"
1986-2386 ZZ. Zu seiner Zeit wurde sein Volk in die Königspartei und die
Getreuen gespalten. Die Elbensprache wurde nicht mehr gelehrt.
Tar-Telemmaite
Qu. "Der Silberhändige"
2136-2526 ZZ. Er regierte 140 Jahre bis zu seinem Tod. Danach regierten
die Könige offiziell bis zu ihrem Tod, obwohl die tatsächliche Macht oft
auf ihre Söhne oder Räte übergegangen war. Er erhielt seinen Namen
aufgrund seiner Vorliebe für Silber und ließ seine Diener ständig nach
Mithril suchen.
Tar-Vanimelde
Qu. "Schöne Geliebte"
2227-2637 ZZ. Sie war die dritte regierende Königin, doch kümmerte sich
wenig um ihr Amt, da sie die Musik und den Tanz liebte. Ihr Gatte
Herucalmo übte daher die Macht aus. Er war jünger als sie und nach
ihrem Tod verweigerte er seinem Sohn das Szepter, das er dann an sich
riss. Doch wird er nicht als siebzehnter König gerechnet.
Tar-Alcarin
Qu. "Der Glorreiche"
2406-2737 ZZ. In den ersten 20 Jahren seiner Regierungszeit herrschte sein
Vater Herucalmo unter dem Namen Tar-Anducal.
Tar-Calmacil
Qu. "Lichtschwert"
2516-2825 ZZ. Er erhielt diesen Namen, weil er früher Schiffskapitän war
und weite Landstriche entlang der Küsten Mittelerdes gewann. Damit
entfachte er Saurons Hass, der sich jedoch vorerst zurückzog. In seinen
Tagen wurden die Könige zum ersten mal in Andunäisch genannt und
sein Name war Ar-Belzagar.
Tar-Ardamir
Qu. "Pfeiler der Erde"
2618-2899 ZZ. Sein Andunäischer Name lautete: Ar-Abattârik.
Ar-Adûnakhôr (Tar-Herunúmen)
Ad. "Herr des Westens"
2709-2962 ZZ. Er war der erste König, der mit dem Szepter einen
Andunäischen Namen übernahm, obgleich ein Quenya Name in die Rollen
eingetragen wurde. Dieser Titel wurde von den Getreuen als lästerlich
angesehen, da Herr des Westens Manwës Titel war. In seiner Regierungszeit
durften die Elbensprachen weder gebraucht, noch gelehrt werden. Seitdem
kamen die Schiffe aus Tol Eressa selten und heimlich zu den westlichen
Küsten Númenors.
Ar-Zimrathôn (Tar-Hostamir)
Ad. "Juwelensammler"
2798-3033 ZZ. Er regierte 71 Jahre.
Ar-Sakalthôr (Tar-Falassion)
Ad. "Küstensohn"
2876-3102 ZZ. Er regierte 69 Jahre.
Ar-Gimilzôr (Tar-Telemnar)
Ad. "Sternendiener"
2960-3177 ZZ. Er war der größte Feind der Getreuen. Er verbot den Gebrauch
der Elbensprachen völlig, untersagte, dass einer der Eldar ins Land kam
und bestrafte diejenigen, die sie willkommen hießen. Er verehrte nichts
und besuchte nie Erus Heiligtum. Er war mit Inzilbêth verheiratet, die von
Tar-Calmacil abstammte und insgeheim eine Getreue war, denn ihre Mutter
kam aus Andúnie. zwischen beiden war nur wenig Liebe und die Söhne
stritten sich. Inziladûn, der Älteste, teilte die Gesinnung seiner Mutter;
der jüngere, Gimilkhâd, war seinem Vater nahe und der hätte ich gern zu
seinem Erben gemacht, wenn die Gesetze es nicht anders verlangten.
Tar-Palantír (Ar-Inziladûn)
Qu. "Der Weitsichtige"
3053-3255 ZZ. Er empfand Reue über das Verhalten der Könige vor ihm und
gern wollte er die Freundschaft mit den Elben erneuern. Seine Augen udn
sein Geist waren weit blickend und auch die, die ihn hassten, fürchteten
seine Worte, als die eines Mannes, der das Wahre sah. Er verbrachte viele
Tage in Andúnie und bestieg den Turm König Minastirs und blickte
sehnsüchtig nach Westen, in der Hoffnung Segel aus Eressa zu sehen. Doch
niemals kam eines. Sein Bruder Gimilkâd wurde Anführer der Königspartei.
Tar-Palantír besuchte das Heiligtum und pflegte den weißen Baum, da er
prophezeite, wenn er stürbe, stürbe auch die Linie der Könige. Er
heiratete spät und hatte nur eine Tochter, Míriel.
Als er starb, wurde sie wieder ihres Willens, von dem Sohn Gimilkâds zur
Frau gemacht, was gegen das Gesetz verstieß, weil sie das Kind des Bruders
seines Vaters war.
Ar-Pharazôn (Tar-Calion)
Ad. "Der Goldene"
3118-3319 ZZ. Er war der mächtigste und letzte König von Númenor. Er zwang
die Thronerbin ihn zu heiraten, und riss das Szepter an sich. Er segelte
mit einer gewaltigen Flotte nach Mittelerde und bezwang
Sauron. In seinem
stolz brachte er ihn mit nach Númenor. Doch
Sauron gewann großen Einfluss
und so ließ Pharazôn den Weißen Baum fällen und
Melkor wurde mit Menschenofern gehuldigt.
Sauron verleitete ihn, Valinor anzugreifen und
die Unsterblichkeit mit Gewalt zu erringen. Als er und seine Männer in
Aman landeten, wurden sie in den Höhlen der Vergessenen begraben, wo sie
blieben bis zum Tag des Schicksals und Númenor wurde vom Meer
verschlungen.
nach oben |