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Maedros' Bund
Um das Jahr 470: Das große Aufrüsten In ganz Beleriand wurden die Taten Berens und Lúthiens besungen und sie hatten bewiesen, dass Morgoth nicht unfehlbar war. Maedhros, der Fürst Nordost-Beleriands, rief daher aller seine Brüder zusammen und beriet sich mit ihnen. Denn Fëanor wusste, dass die Eldar Morgoth, wenn überhaupt, nur unter Aufbietung all ihrer Kräfte niederwerfen könnten. Und die Fëanori schickten Botschaften in alle Teile Beleriands, zum Aufruf eines Krieges gegen Morgoth. Die Botschaft kam zu Fingon, dem Hohen König der Noldor und er rüstete ein großes Heer mit seinen Vasallen Húrin und Huor aus dem Hause Hador. Auch die Haladin schliffen in Brethil ihre Äxte und Maedhros und Maglor unterwiesen die Dunkelmenschen im Kriegshandwerk. Die Nachricht kam auch nach Gondolin, zu Turgon, und auch er begann insgeheim ein Heer zu rüsten. Doch Maedhros' bekam
nicht soviel Unterstützung wie nötig gewesen wäre, denn aus Doriath kam
keine Hilfe, denn Celegorm und Curufin hatten ihm die Botschaft gesandt,
worin sie ihn aufforderten, ihnen den Silmaril zu übergeben. Bald vertrieben sie die
Orks aus dem Norden Beleriands und sogar Dorthonion konnte befreit werden.
Doch Morgoth wusste nun von den Plänen der Eldar, denn die Söhne Ulfangs
dienten heimlich ihm, allen voran Uldor der Verfluchte. Bors und seine
Söhne aber blieben Maedhros treu; sie wurden alle erschlagen. Nirnaeth Arnoediad, und das Ende des Bundes
Am
Mittsommertag des Jahres 473, begann der Krieg. Im Westen wurde Fingons
Standarte erhoben, im Osten jene von
Fëanors Söhnen. Fingons Heer, von den
Orks herausgefordert, griff vor dem verabredeten Zeichen Angband an, denn
Maedhros wurde durch falsche Warnungen von Uldor behindert. So Endete Maedhros' Bund, und nach ihm wurden die Eldar den Menschen fremd. Nun begannen die Jahre des Schreckens, denn Morgoths Triumph war groß. |
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