
Könige und Truchsesse
von Gondor
(Autor und Copyrights:
Nunaurien; zur Diskussion im
Forum)
Die Könige
Elendil
Er war der Vater von Isildur und Anarion. Mit ihnen entkam er dem
Untergang Númenors. Er war der Hochkönig von Arnor und Gondor. Er fiel in
der Schlacht an den Hängen des Orodruin.
Isildur
3209 ZZ-2 DZ
Qu: "Mond-Diener"
Er war der ältere Sohn Elendils und regierte mit seinem Bruder Anárion,
unter der Oberherrschaft ihres Vaters, über das Südliche Königreich,
Gondor. In seiner Jugend stahl er eine Frucht des Nimloth bevor er auf
Befehl Ar-Pharazôns vernichtet wurde. Beim Untergang von Númennor entkam
er mit seinem Vater, seinem Bruder und anderen Getreuen. Er wurde der
Fürst von Ithilien. Isildur gründete Minas Ithil, wo er bis 3429 lebte,
bis Sauron die Stadt einnahm, er jedoch entkam nach Minas Anor, der Feste
seines Bruders. Er kämpfte in der Schlacht auf der Dagorlad und als
Elendil fiel und sein Schwert barst, nahm er das heft und schnitt
Sauron
den Einen Ring vom Finger und erklärte ihn als sein Eigen. Nach diesem
Sieg herrschte er zwei Jahre lang allein über Gondor, wobei er einen
Setzling des Weißen Baumes in Minas Anor, als Andenken an seinen
gefallenen Bruder, pflanzte. Er übertrug Anárions Sohn die Herrschaft über
Gondor und machte sich nach Arnor auf, um dort König zu werden. Unterwegs
wurden er und seine Begleiter in den Schwertelfeldern von Orks überfallen.
Isildur versuchte zu entkommen, indem er den Ring überstreifte und in den
Anduin sprang, doch der Ring glitt ihm vom Finger und er wurde getötet.
Anárion
3219-3440 ZZ
Er war der jüngere Sohn von Elendil. Mit seinem Vater und seinem Bruder
Isildur entkam er dem Untergang von Númenor. Mit
Isildur gründete er das
Königreich Gondor und nach ihm wurden seine Lande Anórien genannt. Minas
Anor ist seine Stadt. Anárion kämpfte in der Schacht gegen
Sauron und
wurde bei der Belagerung von Barad-dûr von einem Stein erschlagen.
Meneldil
3318 ZZ–158 DZ
Meneldil war der Sohn von Anárion. Sein Name ist Quenya und bedeutet
"Himmelsfreund". Isildur übertrug ihm die Herrschaft über Gondor als er
nach Arnor aufbrach. Er war der dritte König von Gondor.
Cemendur
3399 ZZ-238 DZ
Sein Name ist Quenya und heißt "Erd-Diener". Vierter König von Gondor.
Eärendil
48-324 DZ
Qu.: "Meeres-Freund"
fünfter König von Gondor
Anardil
136-411 DZ
Qu.: "Sonnen-Freund"
sechster König von Gondor (324-411)
Ostoher
222-492 DZ
Qu.: "Festungsherr"
siebter König von Gondor (411-492)
Ostoher baute Minas Anor aus und nutzte sie gerne als Sommersitz, wie
viele Könige nach ihm.
Rómendacil I
310-541 DZ
Qu.: "Ostsieger"
Achter König von Gondor (492-541 DZ)
Sein Geburtsname lautete Tarostar, er nahm seinen Königsnamen an,
um seinen Sieg über die Ostlinge zu feiern. Er wurde von Ostlingen
erschlagen.
Turambar
397-667 DZ
Qu.: "Herr des Schicksals"
Neunter König von Gondor (541-667)
Er siegte über die Ostlinge und weiterte das Reich nach Osten aus.
Atanatar I
gestorben 784 DZ
Qu.: "Vater der Menschen"
Zehnter König von Gondor (667-784 DZ)
Siriondil
570-830 DZ
Qu.: "Sturm-Freund"
Elfter König von Gondor (748-830 DZ)
Tarannon Falastur
654-913 DZ
Qu.: "Küstenherr"
Zwölfter König von Gondor (830-913 DZ)
Der erste Schiffskönig (sie erweiterten Gondor durch die Macht ihrer
Flotte), Sein Geburtsname lautete Tarannon, wegen seiner Siege als
Feldherr. Er war der erste Kinderlose König, daher war sein Neffe der
nächste König.
Eärnil I
736-936 DZ
Qu.: "Meer-Freund"
Dreizehnter König von Gondor (913-936 DZ)
Sein Vater war Tarciryan, der Bruder von König Falastur. Er war der zweite
Schiffskönig und ließ Pelagir wieder aufbauen. Mit einer großen Flotte,
die er hatte bauen lassen, eroberte er Umbar von den Schwarzen Númenórern
und starb als die Schiffe vor Umbar in einen Sturm gerieten.
Ciryandil
820-1015 DZ
Qu.: "Schiff-Freund"
Vierzehnter König von Gondor (936-1015)
Der dritte Schiffskönig. Ciryandil führte die Schiffbaupolitik fort, wurde
allerdings im Kampf gegen die Haradrim getötet.
Hyarmendacil I
899-1149 DZ
Qu.: "Südsieger"
Fünfzehnter König von Gondor (1015-1149 DZ)
Vierter und letzter Schiffkönig; sein Name war ursprünglich Ciraher
unter dem er auch gekrönt wurde. Als er 1050 die Haradrim vollständig
besiegt und gezwungen hatte Gondors Macht anzuerkennen, änderte er seinen
Namen. In seinen Tagen erreichte Gondor den Höhepunkt seiner Macht.
Atanatar II
977-1226 DZ
Qu.: "Vater der Menschen"
Sechzehnter König von Gondor (1149-1226 DZ)
Zu seiner Zeit war Gondor an der Höhe seiner Macht und seines Glanzes.
Atanatar liebte den Luxus und tat nichts, um Gondors Ruhm zu erhalten. Die
Wache von Mordor wurde vernachlässigt, und der einfache Kronenhelm des
Königs wurde durch einen mit Juwelen besetzten Helm aus edlen Metallen
ersetzt. Sein Beiname lautete Alcarin, der Glorreiche, wegen der Pracht
seines Reiches.
Narmacil I
1049-1294 DZ
Qu.: "Feuerschwert"
Siebzehnter König von Gondor (1226-1294)
Er war der zweite Kinderlose König, Im Jahre 1294 übertrug er seinem
Neffen Minalcardie Herrschaft über Gondor.
Calmacil
1058-1304 DZ
Qu.: "Lichtschwert"
Achtzehnter König von Gondor (1294-1304)
Er war der jüngere Bruder von Narmacil. Während seiner Herrschaft wurde
Gondor von seinem Sohn regiert.
Rómendacil II
1126-1366 DZ
Qu. "Ostsieger"
Neunzehnter König von Gondor (1304-1366)
Sein Geburtsname war Minalcar unter dem er zur Zeit der Herrschaft
seines Vaters regierte. Er war ein Mann von großer Kraft und Fähigkeit. Im
Jahr 1248 siegte er über die Ostlinge und dehnte Gondors Macht bis zum
Meer von Rûhn aus. Danach nahm er den Namen Rómendacil an unter dem er
sich auch krönen ließ. Er befestigte die Grenze am Anduin und ließ die
Argonath errichten. Da er erkannte, dass es Gondor an waffenfähigen Männer
mangelte, erwies er den Nordmenschen große Gunst uns schickte seinen Sohn
Valacar zu ihnen. Daraus entstand später der Sippenstreit.
Valacar
1194-1432 DZ
Qu.: "Vala-Haupt"
Zwanzigster König von Gondor (1366-1432)
In seiner Jugend (1250) schickte sein Vater ihn an den Hof Vidugavias um
die Beziehungen zwischen Gondor und den Nordmenschen zu verbessern und es
Valacar zu ermöglichen die Sitten dieser wichtigen Verbündeten kennen zu
lernen. Er freundete sich mit den Nordmenschen an und heiratete sogar die
Tochter von Vidugavia. Ihr Sohn Eldacar war somit nur ein halber Dúnadan,
was zu Sippenstreit führte.
Eldarcar
1255-1490 DZ
Qu.: "Elbenhaupt"
Einundzwanzigster König von Gondor (1432-1437 [abgesetzt] 1447-1490)
Weil seine Mutter keine Dúnadan und er in Rhovannion geboren worden war,
wurde Eldarcar für geringer als ein echter Dúnadan erachtet und die
königliche Familie erhob sich gegen ihn. Dieser Sippenstreit dauerte fünf
Jahre, da Eldacar ein edler Mann, tapferer Kriegerund nicht leicht zu
besiegen war. Als er in Osgiliath belagert wurde entkam er nach Rhovannion.
Zehn Jahre später kehrte er mit einer Armee von Nordmenschen zurück. Durch
Unterstützung durch die Menschen des nördliche Gondor erschlug er den
Thronräuber Castamir in der Schlacht an den Furten des Erui und gewann
seinen Thron zurück. Trotz seines gemischten Blutes alterte er nicht
schneller als die übrigen Gondorer.
Castamir
1259-1447 DZ
Qu.: "Kronjuwel"
Zweiundzwanzigster König von Gondor (1437-1447)
Er war der Enkel des jüngeren Bruders von Rómendacil ll und zur Zeit des
Sippenstreits Oberbefehlshaber der Flotte. Er half bei der Vertreibung
Eldacars, und da er unter den Rebellen viele Anhänger hatte (vor allem die
der gesamten Flotte und Küstenbevölkerung), wurde er zum König ernannt. Er
war allerdings ein grausamer und arroganter König und ließ Eldacars
gefangenen Sohn Ornendil hinrichten. Er widmete sich der Flotte und
kümmerte sich nicht um das Land und Heer. Eldacar nach zehn Jahren
zurückkehrte, erhoben sich die Menschen des Inlands gegen ihn. In der
Entscheidungsschlacht am Erui wurde er von Eldacar erschlagen. Er wurde
Castamir der Thronräuber genannt.
Aldamir
1330-1540 DZ
Qu.: "Baumjuwel"
Er war der zweite Sohn von Eldacar und wurde nach Castamirs Tod König, da
sein Bruder von diesem hingerichtet worden war. Somit war er der
dreiundzwanzigste König von Gondor (1447-1540) Er starb eines gewaltsamen
Todes (ich hab nirgendwo was gefunden wie genau er getötet wurde).
Hyarmendacil II
1391-1621 DZ
Qu: "Südsieger"
Vierundzwanzigster König von Gondor (1540-1621)
Sein ursprünglicher Name lautete Vinyarion. Er nannte sich
Hyarmendacil nach seinem großen Sieg über die Haradrim im Jahre 1551.
Minardil
1454-1634 DZ
Qu.: "Turm-Freund"
Fünfundzwanzigster König von Gondor (1621-1634)
Er fiel im Kampf mit den Korsaren von Umbar bei Pelargir.
Telemnar
1516-1636 DZ
Qu.: "Silberfeuer"
Sechsundzwanzigster König von Gondor (1634-1636)
Er und seine Erben starben an der Pest. Sein Neffe folgte ihm nach.
Tarondor
1577-1798 DZ
Qu.: "König des Steinlands"
Siebenundzwanzigster König von Gondor (1636-1790)
Er war der Sohn von Minastan, dem zweiten Sohn von Minardil. Er regierte
nach der großen Pest und regierte als längster König von Gondor 162 Jahre
lang. Er versuchte Gondors Stärke wiederaufzubauen. Tarondor pflanzte
einen Sämling des Weißen Baumes und verlegte die Residenz des Königs
Dauerhaft nach Minas Anor.
Telumehtar Umbardacil
1632-1850 DZ
Qu.: "Himmelskrieger Umbarbesieger"
Achtundzwanzigster König von Gondor (1798-1850)
Da die Korsaren des Öfteren Raubzüge unternommen hatten, nahm er im Jahre
1810 Umbar ein. Nach diesem Sieg fügte er seinem Namen Umbarcil hinzu.
Narmacil II
1648-1856 DZ
Qu.: "Feuerschwert"
Neunundzwanzigster König von Gondor (1850-1856)
Er starb im Kampf mit den Wagenfahrern.
Calimehtar
1736-1936 DZ
Qu.: "Leuchtender Krieger"
Dreizigster König von Gondor (1856-1936)
Im Jahre 1899 erzielte er einen großen Sieg über die Wagenfahrer, welche
durch einen aufstand in Rhovannion geschwächt waren.
Ondoher
1787-1944 DZ
Qu: "Steinherr"
Einunddreißigster König von Gondor (1936-1944). Er und seine Söhne fielen
in der Schlacht.
Eärnil II
1883-2043 DZ
Qu.: "Meer-Freund"
Zweiunddreißigster König von Gondor (1944-2043). Er war ein großer Krieger
und Heerführer des Südheeres von Gondor, das im Jahre 1944 in zwei
entscheidenden Schlachten die Haradrim und Wagenfahrer schlug und Gondor
vor der Vernichtung bewahrte. Da der König und seine Erben gefallen waren,
erhob er, als Nachfahre Telumehtar Umbardacils, Anspruch auf die Krone. Er
war ein kluger Herrscher, stärkte Gondor und sandte 1974, unter dem
Kommando seines Sohnes, eine Flotte nach Arthedain zur Hilfe. Zu seiner
Zeit kam der Nazgûlfürst nach Minas Ithil und dieses wurde seitdem Minas
Morgul genannt. Daraufhin wurde Osgiliath ganz verlassen und Minas Anor in
Minas Tirith unbenannt.
Earnur
1928-2050 DZ
Qu.: "Meerdiener"
Dreiunddreißigster und letzter König von Gondor (2043-2050)
Der letzte König der Linie Anárions. Earnur wurde von seinem Vater nach
Arthedain gesandt, um den Dúndain des Nordens zu helfen. Seine Armee
stellte das größte Kontingent im Heer des Westens, das Angmar in Jahre
1975 in der Schlacht von Fornost besiegte. Er empfand es als Schande, als
sein Pferd in Gegenwart des Nazgûlfürsten scheute. Im Jahre 2043 als er
König war, wurde er vom Fürst der Nazgûl zum Zweikampf herausgefordert mit
der höhnischen Behauptung, Earnur habe in der Schlacht sich geweigert sich
ihm zu stellen. Doch sein Truchsess Minardil konnte ihn zurückhalten, bis
er in seinem Todesjahr erneut zu Zweikampf gefordert wurde. Er ritt nach
Minas Morgul und wurde nicht mehr gesehen. Er war ein großer Heerführer,
stolz und seine einzige Freude war der Kampf, was zum Verhängnis wurde.
Denn dadurch nahm er keine Frau und hatte keinen Erben und so erlosch mit
ihm die Linie Anárions, dem Sohn Elendils.
Die
Truchsesse
Zuerst wurde der
Truchsess nur gewählt, später wurde das Amt erblich und von diesem
Zeitpunkt ab lässt sich ihre Linie verfolgen.
Pelendur
1879-1998 DZ
Qu.: "Umringdiener"
Er war Truchsess von vor 1944 bis 1998 und regierte ein Jahr nach dem Tode
König Ondohers. Pelendur war entscheidend daran beteiligt, dass Gondor den
Anspruch Arveduis auf die Krone zurückwies. Zu seiner Zeit wurde das Amt
erblich.
Vorondil
1919-2029 DZ
Qu.: "Getreu-Freund"
Truchsess von König Eärnil ll. Er liebte die Jagd und er machte das große
Horn aus dem Horn eines der Rinder Araws, das er erlegte. Dieses Horn
wurde zum Erbstück. Er wurde auch Vorondil der Jäger genannt.
Mardil
1960-2080 DZ
Qu.: "Heim-Freund"
Dem Hause (der Könige) ergeben. Er war der erste regierende Truchsess von
2050-2080 und Truchsess unter Eärnil und Earnur von 2020-2050. Er hielt
Earnur davon ab die erste Herausforderung des Nazgûlfürsten anzunehmen,
was ihm beim zweiten Mal nicht gelang. Nachdem dieser nicht zurück kehrte
wurde er zum Regenten "bis zur Rückkehr des Königs", um einen Bürgerkrieg
zwischen den Mitglieder der königlichen Familie zu verhindern. Er war ein
kluger Herrscher; zu seinen Errungenschaften gehört auch die
Statthalterzeitrechnung. Er wurde vom Volk auch Mardil Voronwë (Der
Getreue) und der Gute Truchsess genannt.
Eradan
1999-2116 DZ
Sindarin: "Alleinmensch" oder "Allein-adan"
Zweiter Regierender Truchsess von Gondor (2080-2116)
Herion
2037-2148 DZ
S.: "Herren-Sohn"
Dritter Regierender Truchsess von Gondor (2116-214)
Belegorn
2074-2204 DZ
S.: "Großer Baum"
Vierter Regierender Truchsess von Gondor (2148-2204)
Húrin I
2124-2244 DZ
Fünfter regierender Truchsess von Gondor (2204-2244 DZ)
Túrin I
2165-2278 DZ
S.: "Siegherz"
Sechster regierender Truchsess von Gondor (2244-227)
Hador
2254-2392 DZ
S.: "Krieger"
Siebter regierender Truchsess von Gondor (2278-2392)
Im Jahr 2360 führte er die letzte Jahrtausend-Angleichung in der
Statthalterzeitrechnung durch.
Barahir
2290-2412 DZ
Achter regierender Truchsess von Gondor (2392-2412)
Dior
2328-2435 DZ
S.: "Nachfolger"
Neunter regierender Truchsess von Gondor (2412-2434)
Denethor I
2375-2477 DZ
S.: "Retter der Umkehrer"
Zehnter regierender Truchsess von Gondor (2435-2477)
Gegen Ende seiner Herrschaft wurde Ithilien von Uruks überrannt, doch sie
wurden von seinem Sohn geschlagen.
Boromir
2410-2489 DZ
S.: "Borons Juwel"
Elfter regierender Truchsess von Gondor (2477-2489)
Boromir vertrieb die Orks aus Ithilien, doch empfing dabei eine
Morgulwunde, welche sein Leben verkürzte. Er war einer der größten
Feldherren von Gondor, edel, schön und stark an Körper und Geist.
Cirion
2449-2567 DZ
S.: "Schiffsohn"
Zwölfter regierender Truchsess von Gondor (2489-2567)
Während seiner Regierungszeit wurde Gondor sehr stark von außen bedrängt,
vor allem von den Korsaren von Umbar und den Balchoth. Obwohl er ein
fähiger Herrscher war, hatte Gondor nicht die Stärke, den Feind
zurückzudrängen. Doch mit Hlife der Rohirrim im Jahre 2510 gewann Cirion
die Schlacht auf den Felder des Celebrant, welche die Bedrohung durch die
Balchoth beendete. Cirion schenkte den Rohirrim den Calenardhon für ihre
Hilfe und den Eid Eorls. Dieses Bündnis half beiden Königreichen, und ohne
es wäre Gondor im Ringkrieg oder noch früher untergegangen.
Hallas
2480-2605 DZ
Dreizehnter regierender Truchsess von Gondor (2567-2605)
Er prägte den Namen Rohan für die Mark und Rohirrim für das Reitervolk.
Húrin II
2515-2628 DZ
Vierzehnter regierender Truchsess von Gondor (2605-262)
Belecthor I
2545-2655 DZ
S.: "Großer Adler"
Fünfzehnter regierender Truchsess von Gondor (2628-2655)
Orodreth
2576-2685 DZ
Sechzehnter regierender Truchsess von Gondor (2655-2685)
Ecthelion I
2600-2698 DZ
S.: "Sohn der Quelle"
Siebzehnter regierender Truchsess von Gondor (2685-269)
Egalmoth
2626-2743 DZ
S.: "Breitschulter"
Achtzehnter regierender Truchsess von Gondor (2698-2743)
Beren
2655-2763 DZ
S.: "Der Tapfere"
Neunzehnter regierender Truchsess von Gondor (2743-2763)
Während seiner Regierungszeit wurde Gondor im Jahre 2757 von drei großen
Flotten aus Umbar angegriffen und der Angriff konnte nur mühevoll
abgewehrt werden. Beren stellte
Saruman den Orthanc als Wohnsitz zur
Verfügung mit dem Gedanken, er werde Rohan Schutz geben.
Beregond
2700-2811 DZ
Zwanzigster regierender Truchsess von Gondor (2763-2811)
Belecthor II
2752-2872 DZ
S.: "Großer Adler"
Einundzwanzigster regierender Truchsess von Gondor (2811-2872)
Bei seinem Tod starb der Weiße Baum ab und kein Sämling wurde gefunden.
Thorondir
2782-2882 DZ
S.: "Adlermann"
Zweiundzwanzigster regierender Truchsess von Gondor (2872-2882)
Túrin II
2815-2914 DZ
S.: "Siegerherz
Dreiundzwanzigster regierender Truchsess von Gondor (2882-2914)
Er war ein tatkräftiger Regent und errichtete Zufluchten wie Henneth Annûn
für die Waldläufer Ithiliens und befestigte Cair Andros gegen Mordor. Er
trug, mit Unterstützung Rohans, einen großen Sieg über die Haradrim in der
Schlacht am Porosübergang hinweg.
Turgon
2855-2953 DZ
Vierundzwanzigster regierender Truchsess von Gondor (2914-2953)
Ecthelion II
2886-2984 DZ
S.: "Sohn der Quelle"
Fünfundzwanzigster regierender Truchsess von Gondor (2953-2984)
Während seiner Regentschaft diente Aragorn unter dem Namen Thorongil in
Gondor und führte mit Ecthelions Erlaubnis im Jahre 2980 eine kleine
Flotte nach Umbar und verbrannte eine großen Teil deren Schiffe, kehrte
allerdings nicht mehr nach Minas Tirith zurück.
Denethor II
2930-3019 DZ
S.: "Retter der Umkehrer"
Sechsundzwanzigster regierender Truchsess von Gondor (2984-3019)
Denethor war ein edler Mann, tapfer, stolz und klug, doch in seinen
jüngeren Jahren wurde er von Thorongil übertroffen. Es wird vermutet, er
habe erkannt, dass Thorongil in Wirklichkeit
Aragorn ll. war und
fürchtete, Aragorn und
Gandalf könnten ihn entmachten. Er war wie seine
Vorgänger dagegen, die Krone Isildurs Erben zu geben. Im Jahre 2976
heiratete er Findulias von Dol Amroth. Sie gebar ihm zwei Söhne,
Boromir
und Faramir, doch starb 2988. Nach ihrem Tod wurde Denethor grimmig und in
sich gekehrt.
Um mehr über Saurons Pläne zu erfahren, begann er in den Palantír zu
blicken. Obwohl er dadurch Wissen erlangte, mit dem er Gondor so gut wie
möglich schützte, wurde er vor seiner Zeit alt und erstarrte in Stolz und
Verzweiflung. Als sein ältester und meistgeliebter Sohn
Boromir starb und
der jüngere, Faramir, vom Schwarzen Atem befallen wurde, verlor er den
Verstand und versuchte Faramir lebendig zu verbrennen. Obwohl es Beregond
von der Wache und Gandalf gelang Faramir zu retten, verbrannte Denethor
sich selbst. Der Grund war wohl eine Vision im Palantír von der Flotte der
Korsaren, die den Anduin herauf segelte. Da
Sauron das Bild teilweise
kontrollieren konnte, erkannte der Truchsess nicht, dass die Schiffe von
Aragorn befehligt wurden.
Er hatte eine Abneigung gegen Gandalf, was diesen behinderte und Gondor
eines guten Ratgebers beraubte. Ansonsten war er ein fähiger Herrscher und
ehrenhafter Mann, von seinem Ende abgesehen.
Faramir
2983 DZ-83 VZ
Zweiter Sohn von Denethor ll. Er war ein kluger Mann von freundlichem
Wesen, ein Liebhaber der Musik, der in den Herzen der Menschen zu lesen
wusste. Anders als Boromir liebte er den Kampf nicht um seiner selbst
Willen, doch war er trotzdem ein guter Kämpfer und bei den Soldaten
beliebt. Wegen seiner sanften Art und Freundschaft zu
Gandalf, erregte er
Missfallen bei seinem Vater. Vor dem Ringkrieg war
Faramir Hauptmann der
Waldläufer von Ithilien, nach dem Tode seines Bruders Heermeister. Er
leitete den Rückzug von Osgiliath nach Minas Tirith vor der Belagerung.
Als ihn der Schwarze Atem überkam, wurde er beinahe von seinem in diesem
Moment wahnsinnigen Vater verbrannt, was jedoch von Beregond und
Gandalf
verhindert wurde. Aragorn heilte ihn und während er sich noch in den
Häusern der Heilung aufhalten musste, begenete er
Éowyn und verliebte sich
in sie. Nach dem Ringkrieg heirateten sie und König
Elessar ernannte ihn
zu seinem Truchsess und gab ihm Ithilien als Fürstentum.
Mit großer
Wahrscheinlichkeit wurde das Amt von Faramirs Erben weitergeführt.
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