|
Minas Anor / Minas
Tirith
Geschichte Minas Anor war Anárions
Festung. Sie ist am Fuß des Mindolluin erbaut worden. Nachdem 1636 DZ die
Pest die Hälfte der Bevölkerung Osgiliaths ausgelöscht hatte, verlegte
König Tarondor 1640 DZ seinen Sitz nach Minas Anor und Minas Anor wurde
zur Hauptstadt Gondors. Doch Gondors
Königsgeschlecht erlosch im Lauf des Dritten Zeitalters und die Regierung
wurde ab 2050 DZ von den Truchsessen übernommen, einem Amt, das von Vater
zu Sohn vererbt wurde. Nach dem Ringkrieg nahm Aragorn II. hier seinen rechtmäßigen Sitz als König Gondors und Arnors ein. die Festung Die Stadt Minas Tirith
ist eine gewaltige Festung. Sie ist in sieben nach oben ansteigenden
Ringen auf einem Felsvorsprung des Mindolluin erbaut worden. Die Tore
zwischen den Ringen sind jeweils nach Süden und Norden versetzt. Nur das
Außentor und das Tor zum siebten Ring blicken nach Osten. Die Mauer des
ersten Ringes ist aus demselben schwarzen Stein wie der Orthanc gefertigt.
Der siebte Ring Minas Tiriths wurde die Veste genannt. Dort stand der Weiße Turm und die Herrscherfamilie lebte dort. Viele Gebäude waren dort drinnen im siebten Ring, aber nur wenige sind bekannt. Merethrond (die große Festhalle), das Haus des Königs, und andere Gebäude standen dort und sie drängten sich um den Platz des Springbrunnens, wo auch der Weiße Baum seinen Platz hatte. Andere Wohnräume waren in die Mauern des siebten Ringes eingebaut, so wie die, in denen Pippin und Gandalf während des Ringkrieges untergebracht waren. In der Mitte der Veste erhob sich der Weiße Turm.
So sah der Weiße Turm
aus, nachdem Ecthelion der I., Truchsess von Gondor, ihn 2698 DZ
wiederaufgebaut hatte (Infos darüber, dass er zerstört wurde, konnte ich
nirgends finden). Er war ca. 100 m hoch und schon von weitem zu erkennen.
In ihm befanden sich Vorratsräume, im Untergeschoss Speisesäle für die
Turmwache und um die große Halle im Innern waren kleinere Beratungsräume
angeordnet.
Der Weiße Baum war immer
Zeichen des Könighauses von Gondor gewesen. Als Minas Tirith 1640 DZ
Hauptstadt wurde, pflanzte König Tarondor dort einen Sämling des Weißen
Baumes. Doch der letzte Weisse Baum verdorrte im Jahr 2852 DZ und wurde
stehen gelassen.
Die Grüfte waren ein
vollständig ummauerter Bezirk. Man konnte nur durch Fen Hollen, die
Verschlossene Tür, und über Rath Dínen, die Stille Straße, vom sechsten
Ring aus dorthin gelangen. Die Grüfte waren ein heiliger Bezirk, denn dort
lagen die toten Könige und die toten Truchsessen aufgebahrt und
einbalsamiert. Die Ruhe dort durfte nicht gestört werden und keine
Lebenden durften dort hin, außer sie brachten einen toten König oder
Truchsess.
Die Landschaft außerhalb
Minas Tiriths erster Mauer und innerhalb des Rammas Echor wurde Pelennor
genannt. Der Pelennor war fruchtbares und schönes Land, das von vielen
Gräben vom Hochland bis zum Anduin durchzogen war. Hier lebten nicht viele
Menschen, denn die meisten leben innerhalb der Mauern von Minas Tirith
oder in den Regionen Lossarnachs.
Der Wall der den Pelennor
und Minas Tirith umgab, wurde Rammas Echor genannt. Nachdem Ithilien in
die Hand Saurons gefallen war, haben ihn die Bewohner Gondors mit großer
Mühe erbaut. |
|
|