
Die geographische
Entwicklung Ardas
(Autor und Copyrights:
Gond; zur Diskussion im
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Einleitung
Hier soll die geografische Entwicklung
Ardas vom Jahr 1 bis zum Vierten Zeitalter der Sonne aufgezeigt werden.
Ihr bekommt eine Übersicht über die Entstehung und Verschiebung der
Kontinente, Länder, Meere und Seen; also, einen Einblick in Tolkiens Welt,
wie sie sich im Laufe der Jahrtausende von einer flachen Scheibe in die
Erde, die wir heute kennen, wandelte.
Der Überblick wird chronologisch sein und die Jahresangaben beziehen sich
auf irdische Jahre (i.J.).
Jahr 1 – 5000
Durch die Musik der Ainur entstand in
der Leere (Kuma) das Universum (Ea) und in diesem Universum wurde Arda
förmlich herbei gesungen. Zu Beginn war die Welt eine flache Scheibe, die
von Sphären der Luft, des Äthers und des Lichts umgeben war. Unsichtbare
Wälle grenzten Arda durch diese Sphären ab.
Es gab nur einen großen Urkontinent. Auf diesem wohnten die Valar und von
dort aus gestalteten sie die Erde nach ihren Vorstellungen und denen
Ilúvatars, des Einen.
Durch die Erhebung des abtrünnigen Vala Melkor gegen die anderen der
Götter, kam es zum ersten Krieg, bei dem die ursprüngliche ideale
Symmetrie Ardas erheblich gestört wurde und der Kontinent
auseinanderbrach.
Jahr 5000 – 10000
Der Urkontinent war in drei Teile
zerbrochen. In die Westernis, Mittelerde und die Osternis.
In Mittelerde entstand ein riesiger Binnensee in dessen Mitte eine Insel
lag. Dort errichteten die Valar ihr idyllisches Reich Almaren. Im Norden
und Süden wurden die Leuchten Illuin und Ormal errichtet, um das Reich zu
erhellen. Doch im Norden des Kontinents hatte auch
Melkor sein Reich
errichtet. Hinter den mächtigen Eisenbergen, die er zum Schutz aufgetürmt
hatte, baute er Utumno auf, die mächtige Festung, von der aus er
versuchte, das Werk der Valar zu vergiften. Er fand einen Weg, die
Leuchten und Almaren zu zerstören.
Der zweite Krieg der Valar brach aus.
Jahr 10000 – 20000
Nach dem zweiten Krieg gründeten die
Valar auf dem Kontinent Westernis Valinor, das auch die "Unsterblichen
Lande" genannt wurde, das neue Reich der Valar.
Um das herrliche Land zu erhellen, wuchsen vor den Toren der Stadt die
zwei Bäume des Lichts, Telperion und Laurelin. Im Süden wurden die
Peloriberge aufgetürmt um das neu entstandene Reich zu schützen.
Melkor blieb in Mittelerde, das weiterhin von Dunkelheit erfüllt wurde, in
seiner Festung hinter den Eisenbergen. Durch den Krieg waren drei Seen
entstanden, im Norden lag das Helcarmeer, im Süden das Ringalmeer und
zwischen den Beiden der Große See. Die westliche Begrenzung zum Meer (Belegaer-Meer)
bildete das Blaue Gebirge. Während im Norden die Eisenberge thronten,
wurden die Berge im Osten Mittelerdes das Rote Gebirge genannt.
Melkor
errichtete im äußersten Westen der Eisenberge eine neue Festung, die Utumno genannt wurde und setzte dort den ihm untergebenen Maia
Sauron als
Statthalter ein.
Jahr 20000 – 30000
Während in Valinor das Zeitalter der
Bäume herrschte, entfachte Varda Elentári die Sterne über Mittelerde und
das Zeitalter der Sterne begann. Die Elben erwachten im Cuiviénen, der in
einer Bucht des Helcar-Binnenmeeres lag. Die Valar begannen einen erneuten
Krieg gegen Melkor, um die Kinder Ilúvatars zu schützen, zerstörten Utumno
und nahmen Melkor erneut gefangen. Die Elben begannen ihre große
Wanderung, die sie nach Westen führte. Sie errichteten in Mittelerde und
auch in Eldamar, den Unsterblichen Landen, ihre Königreiche.
Inzwischen hörten die Valar Melkor an, der Besserung und Reue gelobte und
ließen ihn wieder frei. Doch sein Neid und sein Hass drängten ihn dazu,
sich erneut zu erheben. Er zerstörte die Bäume der Valar mit Hilfe der
großen Spinne Ungolianth und raubte die Silmaril, die kostbarsten Gemmen
der Noldor.
Die Zeitalter der Sonne
Das erste Zeitalter der
Sonne – 30000 - 30601
Die Valar erschufen Sonne und Mond, die
nun Mittelerde und die Unsterblichen Lande gleichermaßen mit Licht
erfüllten. Das führte zum Erwachen der Menschen in Hildorien, das am
östlichsten Rand von Mittelerde lag und von dort aus begannen sie ihre
Wanderung nach Westen.
In Mittelerde war zwischen den Noldor und Morgoth der Krieg um die Silmaril entbrannt. Vier Jahrhunderte wurde der Dunkle Herrscher in
Angband belagert. Doch im Jahre 455 EZ durchbrach er die Linien und machte
sich auf den Weg, um sämtliche Elbenreiche Beleriands zu zerstören.
Die Valar griffen ein und entfachten den Krieg des Zorns. Sie zerstörten
die Festung Morgoths und stießen ihn für immer in die Leere.
Das zweite Zeitalter der
Sonne – 30601 – 34042
Nach dem Krieg des Zorns wurde Beleriand
vom Meer verschlungen und mit ihm die ohnehin schon zerstörten einstigen
Elbenreiche. Das Gesicht Ardas hatte sich grundlegend verändert. In der
Nähe der Ostküste von Aman entstand eine Reihe kleinerer Inseln, die "Die
verwunschenen Inseln" genannt wurden. Außerdem entstand zwischen den
Unsterblichen Landen und Mittelerde eine weitere, größere Insel, die einem
fünfzackigen Stern ähnelte. Sie wurde Númenor genannt. Dort lebte das
mächtigste Volk der Menschen, die von den Valar zum Dank für ihre Hilfe im
Krieg gegen Morgoth diese Insel als Geschenk erhielten.
In Mittelerde entstand Mordor, dass von sich hoch auftürmenden Bergketten
umgeben und dessen Herr der einstige Untergebene
Morgoths, nämlich
Sauron,
war. Im Westen wurde das Elbenreich Lindon von den einzigen noch lebenden
Noldor errichtet.
Sauron überzog die Elben mit Krieg, diese jedoch bekamen unerwartete Hilfe
von den Númenórern und Sauron wurde gefangen genommen. Doch trotz
Gefangenschaft war er nicht untätig. Die Menschen von Númenor waren
empfänglich für seine einschmeichelnden Reden und ließen sich gegen die
Valar aufstacheln. Sie versuchten, nach Aman zu gelangen, was ihnen jedoch
seit jeher verwehrt wurde und auch blieb. Die Valar bestraften die
Númenórer für ihre Unverfrohrenheit und das Volk ging zusammen mit ihrer
Insel unter und war für immer verloren. Die Unsterblichen Lande wurden in
die Sphären der Welt entrückt und nur noch für die Elben zu erreichen, die
Mittelerde für immer verlassen wollten.
Die Erde rundete sich und wurde von Sonne und Mond umkreist.
Das Dritte Zeitalter der
Sonne – 34043 – 37063
Die Unsterblichen Lande waren für die
Menschen nicht mehr zu erreichen, der Weg war ihnen für immer verwehrt.
Nur noch den Elben war es möglich mit ihren Schwanenschiffen einen
direkten Weg zu finden.
Es gab nun drei Kontinente; den größten bildeten die Reiche Gondor und
Mordor nördlich des großen Binnenmeeres und Lindon und Mittelerde. Das
Land südlich des Binnenmeeres wurde Farharad genannt. Durch die Meerenge
"Straße der Welt" getrennt gab es im Süden Ardas die Dunkellande und im
Osten, geteilt durch das Ostmeer die Sonnenlande.
In Mittelerde errichtete das Volk der Dúnedain ihre Reiche und
Sauron
versuchte ein letztes Mal die Macht an sich zu reißen in dem er den
Ringkrieg begann.
Doch er wurde besiegt und für immer vernichtet. Die letzten Elbenfürsten
verließen Mittelerde.
Das Vierte Zeitalter der
Sonne – 37063 – 40000+
Die letzten Elben verschwanden endgültig
aus Mittelerde in Dimensionen, die für die zurückgebliebenen Menschen
nicht mehr greifbar waren.
Es entstand das "Wiedervereinigte Königreich" auf Mittelerde und die
Kontinente begannen, sich langsam in die Positionen zu verschieben, wie
wir sie heute kennen und aus Arda wurde unser "Blauer Planet" auf dem nun
die Menschen die alleinige Macht besitzen und sie leider schamlos oft
ausnutzen.
Anmerkung der Autorin (nur zur Sicherheit ): Es sollte
jedem klar sein, dass die Entstehung und Wandlung Arda´s in unsere heutige
Erde natürlich nur der Fantasie eines des größten Autors der Menschheit
entsprang und nicht der Wahrheit entspricht, wie sie in den Schulen
gelehrt wird.
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