|
Der Anduin und seine
Nebenflüsse Der Anduin ist der
größte, längste Fluss von Mittelerde. Von seiner Quelle im Nordwesten bis
zu seinem Delta im Südwesten sind es ca. 1500 Meilen. Der Verlauf: Der Anduin entspringt in
dem Ered Mithrin (Graues Gebirge). 25 Meilen später stößt die Langquell dazu, deren Quelle im Hithaeglir (Nebelgebirge), zwischen dem Gundabadberg und den Ettenöden liegt. 75 Meilen beträgt der Verlauf dieses Flusses. Ca. 75 Meilen weiter südlich fließt der dritte Nebenfluss in den Anduin, von der Einmündung sind es 60 Meilen bis zu den 2 Quellen in den Hithaeglir (Nebelgebirge). Leider ist von diesem Nebenfluss kein Name bekannt. Die erste Quelle fließt 40 Meilen, die zweite 25 Meilen, bis sie sich Vereinigen und dann nach 35 Meilen in den Anduin übergehen. Die Felseninsel im Anduin, die 50 Meilen südlich des unbenannten Flusses liegt, heißt Carrock. Beorn schlug Stufen in den Berg, und er errichtete einen Hochsitz oberhalb des Felsens. Die Furt die von der Insel an das Ostufer führt nennt man Carrok-Furt oder Furt von Carrock. Die Alte Furt ist im Anduin 25 Meilen nach dem Carrock zu finden. 75 Meilen weiter im Flusslauf kommt eine ca. 15 Meilen lange Insel. Der Fluss Sîr Ninglor (Schwertel) liegt im Zentralen Nebelgebirge. Nach 35 Meilen vermischen sich beide Quellen und dann nach 110 Meilen mündet die Schwertel in einem Sumpfgebiet in den Großen Strom. Dieses Gebiet ist als "die Schwertelfelder" bekannt, in dem die Schwertellilien wachsen. Hier verlor Isildur den Einen Ring. An den Quellen der Schwertel verläuft ein wichtiger Pass über das Nebelgebirge. Von der Insel bis zur Mündung der Schwertel sind es 50 Meilen. Nach einer langen Distanz von 200 Meilen
ohne Nebenflüsse kommt die Celebrant dazu.
Einst lebte eine Elbenmeid Der Anduin strömt nun 165 Meilen durch die Ebene des Celebrant bis er an
seinen sechsten Nebenfluss reicht. Es ist die Limklar, die im
Fangornwald entspringt. Wenn sie den Fangornwald verlässt sind
es noch 145 Meilen bis zu Anduin.
Während des Ringkrieges ist der Fluss die nördliche Grenze Rohans.
Jetzt kommt wohl eine der interessantesten und schönsten Stellen, durch die der Anduin fließt. Nach 185 Meilen erreicht man die 40 Meilen langen Sarn Gebir (Spitzen der Steine) in den Emyn Muil, die gefährlichen Stromschnellen auf dem Anduin. Auf dem Westufer war ein Tragweg von den Königen von Gondor angelegt worden, mit dem man die Stromschnellen umgehen konnte. Hierzu wieder Aragorn:
Wenn die Sarn Gebir enden, sieht man die Argonath (Das Paar der königlichen Steine). Die großen Steinstatuen zeigen Isildur und Anárion, die die nördlichen Grenzen Gondors signalisieren. 1340 D.Z. ließ sie Rómendacil II erbauen. Die Völker Mittelerdes nennen sie auch Die Säulen der Könige, die Tore von Argonath, die Tore der Könige oder die Tore von Gondor. Direkt nach den Argonath kommt der 25 Meilen lange See
Rauros. Rauros
bedeutet Tosende Gicht. Am Ende des Sees kommen die Raurosfälle, der Ort
von dem der Anduin von den Emyn Muil hinabstürzt. Die Felseninsel Tor Brandir teilt den Rauros. Direkt nach den Raurosfällen kommt das 75 Meilen lange Delta der Ondlo (Entwasser). Die Entwasserquelle ist im Fangornwald versteckt. Sobald die Entwasser den Fangorn verlässt, benötigt der Fluss 220 Meilen bis zu seinem 100 Meilen langen Delta. Die Schneeborn, die ihre Quelle in der Nähe Edoras' hat, gibt der Entwasser nach 75 Meilen Wasser. Durch die Vereinigung des Anduin mit der Entwasser entstand das Nindalf (Fennfeld). Nach dem langen Delta stößt
der Anduin nach 75 Meilen auf die schiffsförmige Insel Cair
Andros (25 Meilen lang). An dem hohen Bug, der stromsaufwärts
weist, bricht sich die Gicht. Daher kommt der Name "Schiff der Langgicht".
Die Insel wurde 2900 D.Z. von Gondor befestigt, zum Schutz Anoriens bzw.
um sich vor Mordor und den östlichen Ländern zu schützen. Die Insel wurde
während des Ringkriegs eingenommen, aber bald darauf wieder zurückerobert.
Sie liegt 40 Meilen nördlich von Minas Tirith. Nach 25 Meilen kommt Osgiliath (Festung der Sterne). Die einst so schöne
Stadt, die auf beiden Seiten des Anduin erbaut wurde, ist durch einen
Sippenstreit niedergebrannt worden. Die prachtvolle Sternenkuppel wurde
zerstört. Und als hätten die Bewohner nicht schon genug Leid ertragen, kam
noch die Große Pest in 1636 D.Z., bei der viele Menschen starben. Viele
flohen und kehrten nie wieder zurück. Sie wurde eingenommen von Mordor und durch
Boromir zurückerobert. Nach der damaligen schönen Stadt Osgiliath kommt nach 85 Meilen der mittlerweile der achte Nebenfluss. Der Erui hat seine Quelle am westlichen Ende des Ered Nimrais. Danach kommt erst nach 110 Meilen der 145 Meilen lange Fluss Strich mit seinem 60 Meilen langen Nebenfluss Celros. Nach nur 50 Meilen kommt schon der letzte Nebenfluss, der
Poros. Nach 50 Meilen erreicht man das
Delta des Anduin, das 50 Meilen lang ist
und Ethir Anduin genannt wird
|
|
|