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Glorfindel
Über Glorfindels Abstammung ist wenig bekannt. Er ist ein Noldor, aber aufgrund des goldenen Haares wahrscheinlich auch mit den Vanyar verwandt. Geboren wurde er in Valinor, dass er, wenn auch widerwillig, nach der Vernichtung der zwei Bäume zusammen mit seinem Volk verlässt. Somit fiel auch er unter Mandos' Spruch. Glorfindel lebte in Gondolin, Turgons verborgenem Reich, und er wurde einer der beliebtesten Elben der Gondolindrim, der Einwohner Gondolins. Auch war er einer der Hauptmänner der Stadt und Herr über das Haus der goldenen Blume. In der Schlacht der ungezählten Tränen (Nirnaeth Arnoediad) verteidigte er zusammen mit Ecthelion, dem Herrn der Quelle, die Flanken von Turgons Heer bei dessen Rückzug nach Gondolin.
Nachdem
Maeglin Morgoth den Standort von Gondolin verraten hatte, verteidigte
Glorfindel die Stadt, doch sie wurde eingenommen. Daraufhin floh er mit
den anderen Überlebenden zu den Echoriath, den Umzingelnden Bergen, die
Gondolin umgaben, und weiter zu Cirith Thoronath, der Adlerspalte. Auf
diesem schmalen Pfad mir einer Felswand zur rechten und einem
entsetzlichen Abgrund zur linken Seite, wurden sie von Orks und einem
Balrog angegriffen, denn Morgoth hatte überall in den Umzingelnden Bergen
Wachen aufgestellt.
Die Adler kamen den Flüchtlingen zu Hilfe und besiegten die Orks.
Glorfindel von Bruchtal
Glorfindel lebte in Imladris. Er war jedoch nicht allein ein mit übermenschlicher Ausdauer und Stärke gesegneter Krieger, sondern zählte auch zu den Weisen und war Mitglied des Rates von Elrond. Nach Elrond war er der 'Ranghöchste' Elbe in Bruchtal. Er befehligte das Heer Bruchtals, das in der Schlacht von Fornost 1975 DZ an der Niederlage Angmars beteiligt war. Dort prophezeite er das Schicksal des Hexenkönigs, dass er 'niemals von der Hand eines Mannes' fallen werde, eine Weissagung, die sich beim letzten Kampf der Ringgemeinschaft und ihrer Verbündeten gegen Mordor erfüllt.
Am 9. Oktober
3018 DZ wurde er von Elrond zusammen mit anderen Elben ausgesandt, um nach
dem Ringträger Frodo zu suchen. Glorfindel nahm schließlich auch an Elronds Rat teil, bei welchem entschieden wurde, dass der Ring in Mordor zerstört werden sollte. Nachdem Ringkrieg kam er mit vielen von Elronds Volk nach Gondor zur Vermählung des König Elessars mit Elronds Tochter Arwen Undómiel und schließlich verließ er, als letzter der großen Elbenherren, mit den Ringträgern und deren Gefolge die Sterblichen Lande am Ende des Dritten Zeitalters und fuhr mit ihnen in den Äußersten Westen nach Valinor.
Es ist nicht genau überliefert, ob es sich um ein und die selbe Person handelt. Einige Indizien sprechen jedoch dafür. Eine Notiz aus der 'History of Middle-earth VI' (übersetzt):
Ein weiterer Kommentar Tolkiens:
Er kam zu dem
Schluß, dass Glorfindel von Gondolin, welcher im Kampf mit einem Balrog
nach dem Fall der Stadt zu Tode kam und Glorfindel von Rivendell ein und
derselbe seien (II. 192-4, IV.145): er wurde von Mandos freigegeben und
kehrte im Zweiten Zeitalter nach Mittelerde zurück. In R. Fosters Mittelerde- Lexikon wird dies noch genauer erklärt:
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