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Éomer und Éowyn
(Autor und Copyrights: Elleth; zur Diskussion im Forum)
 
 

Familie

Éomer und Éowyn sind Geschwister. Éomer ist 4 Jahre älter als Éowyn. Die beiden verloren ihre Eltern schon sehr früh. Ihre Mutter war Théodwyn, die Schwester des Königs Théoden und ihr Vater war Éomund von der Ostfold, Marschall der Riddermark. Als ihre Eltern starben wurden sie im Haus des Königs aufgezogen.


Lebenslauf

Éomer

Éomer, dritter Marschall der Mark, aufgezogen an des Königs Hofe, saß während der Beeinflussung des Königs durch Gríma im Gefängnis, da er das Gesetz der Goldenen Halle verletzt hatte und Gríma vor den Augen des Königs mit dem Tode gedroht hatte. Nach der Heilung des Königs durch Gandalf (2. März 3019 DZ) wurde Éomer vom König verziehen und Éomer stand ihm wieder treu zu Diensten.

Von da an war Éomer ranghöchster Offizier und die rechte Hand des Königs, den er sehr geliebt hat. In der Schlacht bei der Hornburg und beim Feldzug nach Minas Tirith war er der Oberbefehlshaber der Rohirrim.

Während des Zusammenseins mit den Gefährten des Rings in Edoras und Helms Klamm befreundete sich Éomer gut mit Aragorn. Die beiden zogen bei der Hornburg gemeinsam in die Schlacht. Als Aragorn sein Vorhaben, über die Pfade der Toten zu gehen, bekannt gab, war Éomer nicht erfreut, denn er hatte sich erhofft, mit Aragorn in die Schlacht bei Minas Tirith zu ziehen. Doch Aragorn ließ sich nicht abbringen und versprach Éomer:

"Aber ich sage dir, Éomer, in der Schlacht sehen wir uns wieder, und sollten auch alle Heere Mordors zwischen uns stehen."

So war es dann auch und sie kämpften gemeinsam in der Schlacht auf den Pellenorfeldern. Dort bewies Éomer den grimmigen Mut seines Volkes. Er war freudig vor Kampfeslust und er verstand sein Schwert Gúthwine (altengl.: "Freund in der Schlacht") wirksam zu gebrauchen. In dieser Schlacht starb König Théoden. Da sein Sohn Théodred in der Schlacht an den Isenfurten am 25. Februar 3019 DZ gestorben war, ernannte der König, als er im Sterben lag, Éomer zu seinem Thronfolger.
Er war nun König von Rohan. Nach dem Ringkrieg heiratete er, Lothíriel, die Tochter des Fürsten Imrahil von Dol Amroth. Zusammen mit König Elessar (Aragorn) führte er noch viele erfolgreiche Kriege. Er starb im Jahre 63 VZ in Edoras im Altern von 93 Jahren.


Éowyn

Éowyn, die Schildmaid Rohans, wuchs mit ihrem Bruder in dem Haus König Théodens auf. Sie war lange des Königs Krankenpflegerin und liebte ihn wie einen Vater. Als er durch Grimas Einflüsterung immer kränker wurde, tat ihr das sehr weh, denn sie konnte nichts tun.

Im Jahre 3019 DZ begegnete Éowyn Aragorn zum ersten Mal. Sie verliebte sich in ihn, doch er erwiderte ihre Gefühle nicht, was sie sehr traurig machte.

Sie konnte sehr gut reiten und mit Waffen umgehen und es dürstete sie nach Kampf und Schlacht, wo sie den Tod finden wollte. Denn ihr Kummer der Liebe wegen und die Verurteilung im Körper einer Frau geboren worden zu sein, schmerzten ihr zu sehr.

Sie wurde gegen ihren Willen als Aufpasserin für das Volk bestimmt, als der König mit seinem Gefolge nach Helms Klamm ritt. Als Aragorn zurück nach Dunharg kam und ihr sagte, dass er über die Pfade der Toten ziehen wollte, bat sie ihn, sie mitzunehmen. Sie hatte keine Angst vor Schlacht und Kampf, sie fürchtete sich nur davor, zurückgelassen zu werden und untätig herumzusitzen, bis es zur Gewohnheit geworden war:

"Was dann, fürchtest du, Jungfrau?", sagte er (Aragorn).
"Den Käfig", sagte sie (Éowyn). "Immer hinter Gittern zu sitzen bis Gewohnheit und hohes Alter jede Aussicht und selbst den Wunsch, Heldentaten zu leisten, unwiderruflich zunichte machen."

Doch Aragorn ließ sie nicht mit sich ziehen und auch der König, der später zur Heerschau nach Dunharg kam, wollte sie nicht mit in die Schlacht nehmen. Sie verkleidete sich daraufhin als Krieger und nannte sich Dernhelm, um gegen den Willen des Königs in die Schlacht zu ziehen. Vor sich aufs Pferd nahm sie Merry (Meriadoc Brandybock), der ebenfalls gegen seinen Willen zurückgelassen werden sollte.
Sie folgte ihrem König in die Schlacht. Dort verteidigte sie ihren schwerverletzten Onkel gegen den Schwarzen Heermeister, Herr der Nazgûl, dem prophezeit worden war, dass er durch keines Mannes Hand fallen würde. Éowyn offenbarte sich ihm als Frau und tötete das geflügelte Untier des Hexenkönigs, mit Hilfe Merrys.
Bei dem Kampf jedoch wurde sie durch den Atem des Untiers vergiftet und litt dadurch an einer Krankheit, die als "Der schwarze Schatten" bekannt war. Sie fiel in einen todesähnlichen Schlaf und konnte nur mit Hilfe von Aragorn und der Athelaspflanze (Königskraut) in den Häusern der Heilung gerettet werden. Während ihrer Genesung dort, lernte sie Faramir, Sohn von Denethor, Truchsess von Minas Tirith, kennen, der ebenfalls geheilt werden musste. Die beiden gingen oft miteinander spazieren und redeten viel. Bald war Éowyns traurige Seele vom Kummer befreit. Faramir hatte sich in Éowyn verliebt und hielt um ihre Hand an. Sie vermählten sich und Éowyn zog nach dem Ringkrieg mit Faramir auf seinen Fürstensitz in Ithilien.


Die Beziehung zwischen Éomer und Éowyn

Éomer und Éowyn liebten sich als Geschwister sehr. Sie waren sich ebenbürtig in Kraft, Verstand, Geschicklichkeit und Mut. Doch Éowyn in der Gestalt einer Frau geboren, durfte nicht in der Schlacht kämpfen und das grämte sie sehr. So versuchte sie heimlich als Mann verkleidet in der Schlacht den Tod zu finden, doch konnte sie von ihren schwerwiegenden Verletzungen geheilt werden, worüber Éomer überglücklich war.

Anmerkung: Ich habe natürlich mit Büchern und anderen verschiedenen Quellen gearbeitet, daher kann es sein, dass manch ein Satz genau wie einer aus einem bestimmten Buch ist, denn ich so gelassen habe. Nur damit keine Missverständnisse aufkommen.  - Elleth

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