
Aulë
(Autor und Copyrights:
Lariela; zur Diskussion im
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Aulë ist der Meister des
Handwerks und aller geschaffenen Dinge. Er ist an Geist und Charakter
Morgoth am ähnlichsten. Wie
Morgoth liebt es Aulë, Dinge zu erschaffen.
"Die Dinge im Schoß der Erde hatte Aulë bedacht, dem Ilúvatar an
Kunst und Wissen kaum weniger verliehen hatte als Melkor; Aulë aber
setzt allen Stolz und alle Freude in die Arbeit des Fertigens und in das
gefertigte Ding, nicht in den Besitz noch in die eigene Meisterschaft,
und deshalb schenkt er und hortet nicht und nimmt unbesorgt stets wieder
etwas Neues vor."
(Silmarillion, Ainulindale, Die
Musik der Ainur)
Im Gegensatz aber zu
Morgoth verkörpern diese Dinge seine Liebe und nicht seinen Hass. Er ist
der Herr der Erde. Er versteht es diese zu manipulieren und nach seinen
Ideen zu verändern. Aulë formte die Berge und ihre Täler, in denen er,
nach Erus Willen, die Oberfläche aufschmolz.
Er arbeitet an der Erschaffung Eas mit und zu dem Zwecke hatte er Gehilfen
unter den Maiar zur Seite gestellt bekommen. Doch Aulës höchster Diener,
Sauron wurde von Morgoth verführt, lange bevor dieser Ea betrat. Als
Morgoth Aulës Werke verdarb, plagte sich Aulë lange, um diese Werke zu wiederholen. Aber am Ende erwies sich dies als unmöglich, und Ardas
Schönheit der ersten Tage, war unwiederbringlich verloren.
Neben den Verzierungen, Waffen und Insignien, welche seine Gefährten
benötigten, schuf Aulë die Zwei Lampen, Illuin und Ormal. Sie erleuchteten
die Welt in den frühen Tagen der Eldar.
"Und weil es an Licht fehlte, nachdem die Feuer gelöscht oder unter den
Urgebirgen vergraben waren, schmiedete Aulë auf Bitten Yavannas zwei
mächtige Leuchten, um Mittelerde zu erhellen, das er inmitten der
umzingelnden Meere aufgebaut hatte."
Auch diese wurden durch
Morgoth vernichtet und Dunkelheit senkte sich herab. Dann wurde die beiden
Bäume Laurelin und Telperion erschaffen, als auch diese zerstört worden
waren baten die Valar Aulë erneut um Hilfe. Er sollte ein neues Gefäß für
das große Licht herstellen und so erschuf er Sonne und Mond.
"Doch als alle Hoffnung schwand und ihr Lied erstarb, datrug Telperion
zuletzt eine große silberne Blüte an einem blattlosen Ast, und Laurelin
trug eine einzige goldene Frucht.Diese nahm Yavanna; dann starben die
Bäume, und ihre leblosen Stämme stehen noch in Valinor, zum Gedenken
vergangenen Glücks. Die Blüte und die Frucht aber gab Yavanna Aulë, und
Manwe weihte sie,und Aulë und seine Gehilfen schufen Gefäße, um sie
darinnen zu halten
und ihren Glanz zu wahren — wo von im Narsilion berichtet wird, dem Lied
von Sonne und Mond."
Das größte Werk, welches
er vollbrachte, war jedoch die Erschaffung der Zwerge. In aller
Heimlichkeit fertigte er die Sieben Zwergenväter tief unter den Bergen von
Mittelerde. Er hoffte, sie würden das Leben in Arda bereichern. Zwar
wusste er, dass er damit gegen die Wünsche Erus handelte, jedoch
verfolgte er keine bösen Absichten damit. Von Ilúvatar wurde er daraufhin
zur Rede gestellt. Aulë, den sein schlechtes Gewissen plagte, wollte sein
eigenmächtiges Handeln wiedergutmachen und er beschloss, die Zwerge
zu vernichten.
Als Kind meines Vaters opfere ich dir diese Dinge, das Werk der Hände,
die du geschaffen. Tu damit, wie du willst. Doch sollte ich nicht besser
dies Werk meiner Anmaßung vernichten?"Da nahm Aulë einen großen Hammer,
um die Zwerge zu zerschmettern, und er weinte. Ilúvatar aber hatte
Mitleid mit Aulë und seinem bescheidenen Wunsche; und die Zwerge wichen
dem Hammer aus und fürchteten sich; und sie neigten die Köpfe und baten
um Gnade.
Doch Ilúvatar vergab
Aulë und er schenkte den Zwergen das Leben. Jedoch mussten sie so lange
unter den Bergen schlafen, bis Ilúvatars Kinder, die Elben und die
Menschen, erwacht waren.
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