
Bücher von J.R.R. Tolkien -
nach seinem Tode veröffentlicht
Nach J.R.R. Tolkiens Tod trat sein Sohn Christopher das Erbe an und
beschäftigte sich in den folgenden Jahren mit dem Zusammenfassen,
Sortieren und Zusammenstellen von Tolkiens Unterlagen und Manuskripten.
Einen Teil dieser Texte ergaben das Silmarillion (1977), gefolgt von den
Nachrichten aus Mittelerde (1980), Tolkiens Briefen (1981) und der großen
History of Middle-Earth in 12 Bänden (1983-95); von der HoME wurden bisher
leider nur die ersten 2 Bände (Das Buch der Verschollenen Geschichten,
Band I+II) ins Deutsche übersetzt. Gerüchten zufolge ist die Übersetzung
weiterer Bände geplant, und es haben sich im Internet schon diverse
Projekte gebildet, die sich dem Übersetzen der HoME angenommen haben.
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1974: |
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Bilbo's Last Song (At the Grey Havens)
Bilbo, der heldenhafte Hobbitabenteurer schrieb dieses Gedicht, bevor er
Mittelerde verlassen und mit dem Schiff in die Unsterblichen Lande gesegelt
ist. Das Gedicht handelt von seinem fantastischen Abenteuer und dass er auf
Mittelerde eine ganze Reihe von guten Freunden hinter sich lässt (erschien
in Posterform).
Ship, my ship! I seek
the west,
And fields and mountains ever blest.
Farewell to Middle-earth at last,
I see the Star above your mast!! |
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A Tolkien Compass
Ein Mittelerdeführer incl. eines von Tolkien selbst verfassten Kapitels,
indem er die Bedeutung und den Ursprung der Namen aus "Der Herr der Ringe"
erklärt.
In elf Kapiteln werden Themen analysiert wie Tolkiens Verhalten im Laufe des
Buches, Bilbos Reise, Parallelen zwischen Sauron und seiner Streitmacht und
dem Faschismus, die Erzähltechnik des Buchs und Tolkiens reger Gebrauch von
Mythen und Symbolen. Das Buch bietet sowohl alteingesessenen als auch neuen
Tolkienfans eine Menge Diskussionsstoff und beleuchtet mehrere Blickwinkel
vom Herr der Ringe. Tolkien hatte dieses Buch ursprünglich als Anleitung für
Übersetzer geschrieben. |
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1976: |
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Briefe vom Weihnachtsmann (The Father
Christmas Letters)
"The Father Christmas Letters" ist eine Sammlung illustrierter Briefe, die
Tolkien in den Jahren 1925-1938 als Weihnachtsmann vom Nordpol für seine
Kinder schrieb. Er erzählt darin von dem vorweihnachtlichen Hochbetrieb am
Nordpol, von Kobolden, die es auf die Geschenke abgesehen haben, und von
Pannen, die dem Polarbär Karhu, dem tollpatschiger Helfer des
Weihnachtsmanns schon mal passieren. In späteren Briefen kommen dann noch
die beiden Neffen des Nordpolarbären Paksu und Valkotukka, Rote Zwerge und
Elfenboten als Helfer hinzu. Auch der Elfen-Sekretär Ilbereth verfasst den
ein oder anderen Brief. Von ihm stammt auch eine der ersten Schriftproben in
Tengwar, der Elbenschrift, die Tolkien später weiter ausarbeitete.
Die Briefe wurden liebevoll bis ins kleinste Detail von Tolkien selbst
illustriert: Verzierungen an den Rändern, phantasievolle Bilder in farbiger
Tusche und selbst gezeichnete Briefmarken - Werteinheit: zwei Küsse ("2
kisses") - der Nordpolarpost. Die Umschläge sind mit Beförderungsvermerken
wie "Eilzustellung durch Gnomen, sehr dringend" versehen. Und damit es
vollendet echt aussieht, schreibt der Weihnachtsmann — schnatternd vor Kälte
— sogar mit einer zittrigen Schrift. |
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1977: |

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Das Silmarillion (The Silmarillion)
Am 19. September 1977 brachte der Londoner Verlag Allen & Unwin "Das
Silmarillion" heraus. Ganze 60 Jahre nachdem Tolkien im Kriegslazarett die
ersten Worte dazu niedergeschrieben hatte, erschien es endlich. Tolkiens
Sohn Christopher - selbst Philologe und Nachlassverwalter seines Vaters -
übernahm die Aufgabe, das unvollendete Werk für eine Veröffentlichung
vorzubereiten. Eine schwierige Angelegenheit. Er benötigte einige Jahre, um
die Unzahl von Notizen und Blättern - von denen einige sogar bis ins Jahr
1917 datierten - zu sichten und zu einem zusammenhängenden Ganzen
zusammenzuflicken. Personen- und Ortsnamen mussten überprüft werden, um eine
einheitliche Orthographie zu gewährleisten, eine Landkarte und ein Register
der Eigennamen angefertigt werden. Letztendlich sollte der Text - und das
war wohl das schwierigste Unterfangen - durchgängig lesbar und in sich
stimmig sein.
Das "Silmarillion" setzt sich aus fünf Werken zusammen: Die "Quenta
Silmarillion", die "Ainulindale" und die "Valaquenta", außerdem die
unabhängig stehenden, chronologisch aber anschließenden Geschichten "Akallabêth"
und "Von den Ringen der Macht"...
zur
ausführlichen Inhaltsangabe |
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1980: |

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Nachrichten aus Mittelerde (Unfinished
Tales of Númenor and ME)
Nachrichten aus Mittelerde ist noch weniger als Das Silmarillion eine
geschlossene Geschichte. Es werden hier Bruchstücke aus der Geschichte
Mittelerdes dargestellt, die nicht miteinander verbunden sind. Dieses Buch
ist aber trotzdem sehr empfehlenswert, da hier viele Fragen beantwortet
werden (Informationen über die Istari, über die Palantíri etc.). Durch die
vielen Anmerkungen zu der Entstehungsgeschichte gibt dieses Buch auch einen
Einblick in die Schaffung Mittelerdes und auch in den manchmal chaotischen
Arbeitstils Tolkiens.
"So sah es aus am
dunklen Dunharg, dem Werk längst vergessener Menschen. Ihren Namen kannte
niemand mehr, denn kein Lied und keine Sage hatten ihn überliefert. Zu
welchem Zweck sie diesen Platz angelegt hatten, wusste niemand. Hier hatten
sie sich in den Dunklen Jahren geplagt, ehe überhaupt ein Schiff zu den
westlichen Küsten kam oder das Gondor der Dúnedain errichtet wurde; und
jetzt waren sie verschwunden, und nur die alten Puckelmänner waren noch da
und saßen an den Kehren der Straße."
Die Sage von den
Puckelmännern, die Merry für immer verloren glaubt, lebt aber weiter: Sie
war einst aufgezeichnet worden, blieb dann lange verschollen und tauchte nun
im Nachlass von J. R. R. Tolkien wieder auf - ebenso wie einige andere
Geschichten, die im "Herrn der Ringe" wie ein Echo aus einer vergangenen
Weit anklingen, von denen aber die Bewohner Mittelerdes zur Zeit des
ausgehenden Dritten Zeitalters nichts mehr wissen. Vielleicht kennt man noch
den alten Namen einer Landmarke oder eines Ortes, doch was der Ursprung
dieses Namens ist, was sich einst dort abgespielt haben mag, das wissen
selbst die Weisen nicht mehr. J. R. R. Tolkien hat diese verstreuten
Nachrichten aus Mittelerde und der Insel Númenor gesammelt, und sein Sohn
Christopher hat sie chronologisch geordnet, mit Kommentaren versehen,
Verweise und eventuelle Widersprüche zum "Herrn der Ringe" und dem
"Silmarillion" notiert und so ein umfangreiches Materialienbuch
zusammengestellt, eine Fundgrube für jeden Kenner Mittelerdes. |
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1981: |
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J.R.R. Tolkien - Briefe (Letters of
Tolkien)
Sechs Jahrzehnte lang schrieb der in dieser Hinsicht äußerst produktive
Tolkien detaillierte Briefe an seine Familie, Freunde, Verleger und
Bewunderer. Dieses Band wurde von Humphrey Carpenter, dem wichtigsten
Biograph Tolkiens, und seinem Sohn Christopher herausgegeben, und vermittelt
ein lebhaftes Bild vom großen Fantasy-Autoren. Eine ideale Ergänzung zu
Carpenters Biographie. |
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1982: |
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Herr Glück (Mr. Bliss)
Mr. Bliss ist die Geschichte eines großen, dünnen Mannes, der in einem
großen "dünnen" Haus lebt und berühmt ist für seine Vorliebe für hohe Hüte
und das "Giraffinchen", das in seinem Garten lebt. Eines Tages beschließt
er, ein Automobil zu kaufen. Für fünf Schilling kauft er ein strahlend
gelbes Auto mit roten Rädern. Die erste Fahrt mit dem Auto soll dem Besuch
von Freunden gelten. Aber das ist gar nicht so einfach, denn viele
Hindernisse stellen sich dem ungeübten Fahrer in den Weg. Manche beruhen auf
seinem Ungeschick, andere wiederum auf unvorhersehbaren Ereignissen wie
einem Überfall durch drei Bären. Tolkien schrieb die Geschichte für seine
Kinder und kolorierte sie liebevoll mit Tusche und Farbstiften.
(Hintergrund: 1932 hatte Tolkien selbst ein Auto gekauft, was ihn wohl zu
der Geschichte veranlasst hatte. Wie Mr. Bliss war auch Tolkien ein
schlechter Autofahrer. Als er 1937 die Geschichte seinem Verlag Allen &
Unwin vorlegte, wurde sie mit großer Begeisterung aufgenommen. Zu einer
Veröffentlichung sollte es dennoch erst posthum kommen. Die vielfarbigen
Zeichnungen hätten den Druck zu teuer werden lassen. |
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1983: |
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Ungeheuer und ihre Kritiker
(The
Monster and the Critics and Other Essays)
Dieser Band versammelt sieben Aufsätze von J.R.R. Tolkien zu literarischen
und sprachwissenschaftlichen Themen zu mittelalterlichen Schriften, die über
einen Zeitraum von 30 Jahren entstanden sind. |
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Das Buch der Verschollenen Geschichten,
Teil 1
(HoME I: The Book of Lost Tales, Part I)
"Die Geschichte Mittelerdes" wurde ebenso wie "Nachrichten aus Mittelerde"
von Christopher Tolkien veröffentlicht. Im englischen Original ("The History
Of Middle-Earth") gibt es 12 Ausgaben, doch wurden leider nur die ersten
beiden als "Das Buch der Verschollenen Geschichten I + II" übersetzt. |
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1984: |
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Das Buch der Verschollenen Geschichten,
Teil 2
(HoME II: The Book of Lost Tales, Part II)
Unzählige Geschichten hat Tolkien erdacht, als er die Götter- und
Heldensagen von Mittelerde niederschrieb. Und oft finden sich nur Spuren von
ihnen, oft nur fremd klingende Namen wie ferne Echos vergangener Zeiten. Es
waren Geschichten, die damals, als die Hobbits auf Mittelerde lebten,
bereits als verloren galten. Im legendären "Buch der Verschollenen
Geschichten", dem ältesten Weltentwurf Tolkiens, älter noch als "Das
Silmarillion", sind sie aufgezeichnet. |
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1985: |
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The History Of Middle-Earth III: The Lays Of
Beleriand
Der dritte Band der HoME befasst sich mit den frühen Mythen und
Legenden, die Tolkien zum Schreiben der Silmarillion-Saga veranlasste. Er
gibt Einblicke in die Gestaltung und Entstehung der Mythologie von
Mittelerde, mit Hilfe der Geschichte von zwei sehr bedeutenden Personen in
Tolkiens Welt - Túrin und Lúthien.
Die erste der Erzählungen ist die "Lay of the Children of Húrin", die sehr
umfangreich das tragische Leben des Túrin Turambar erzählt. Die zweite
Geschichte, "Lay of Leithian", ist die Hauptvorlage für die Story von Beren
und Lúthien aus dem Silmarillion.
Die Geschichten sind mit Kommentaren und Verweisen versehen, die die
Entwicklung der Geschichten, wie sie Tolkien sich ursprünglich vorgestellt
hatte, beschreibt. |
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1986: |
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The History Of Middle-Earth IV: The Shaping Of
Middle-Earth
Der vierte Teil der HoME beschreibt den chronologischen Ablauf und die
geographische Entwicklung von Mittelerde und Valinor. Das Buch enthält
zahlreiche Karten und Diagramme vor und nach der Zeit des Kriegs der Götter
und dem Untergang des númenórischen Reiches. Die erste Karte Beleriands wird
ebenfalls reproduziert und diskutiert. In den Annalen von Valinor und
Beleriand wird uns beschrieben, wie der zeitliche Ablauf des Ersten
Zeitalters geformt wurde.
Ebenfalls in dieser Ausgabe zu finden sind das originale Silmarillion von
1926 und die "Quenta Noldorinwa" von 1930 - die einzige Version der Mythen
und Legenden des Ersten Zeitalters, die J.R.R. Tolkien zum Ende geschrieben
hat. |
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1987: |
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The History Of Middle-Earth V: The Lost Road
And Other Writings
Der fünfte Band der HoME behandelt spätere Formen der Geschichte von
Valinor und Beleriand. Das Silmarillion war fast komplett und lag in einer
großartig erweiterten Form vor, und eine neue Karte wurde gezeichnet. Die
Legende vom Untergang Númenors hat in die Arbeit Einzug erhalten.
In dieser Ausgabe der HoME ist außerdem das Essay "The Lhammas" enthalten,
das die komplexen Sprachen und Dialekte in Mittelerde behandelt, sowie ein "etymological
dictionary", eine umfangreiche Sammlung elbischer Begriffe. |
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1988: |
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The History Of Middle-Earth VI: The Return Of
The Shadow
Im sechsten Band der HoME wird die Umwandlung von Bilbos "magischem
Ring" in einen "gefährlichen Herrscherring" des bösen Sauron, und wie ein
Schwarzer Reiter zum ersten Mal ins Auenland reitet. Das Buch erscheint mit
einer komplett überarbeiteten Reihe der ersten Karten früherer Manuskripte. |
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Fabelhafte Geschichten
Das für den deutschen Markt zusammengestellte Taschenbuch "Fabelhafte
Geschichten" beinhaltet drei Erzählungen von J.R.R. Tolkien aus seiner
Schaffenszeit vor und nach dem "Herr der Ringe". Enthalten sind die
Geschichten "Blatt vom Tüftler", "Bauer Giles von Ham" und "Der Schmied von
Großholzingen", die nichts mit dem Mittelerde-Zyklus gemein haben und als
einfache stille Märchen den Leser mit ihrer Wort- und Bildgewalt in den Bann
zu ziehen vermögen.
Für den englischen Markt erschien eine ähnliche Ausgabe mit dem Titel "Tales
From The Perilous Realm". |
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1989: |
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The History Of Middle-Earth VII: The Treason Of
Isengard
In der siebten Ausgabe der HoME wird ein Teil der Handlung von "Der Herr der
Ringe" beschrieben; sie endet an dem Punkt, als die Gefährten in den Minen von Moria vor Balins Grab stehen. |
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The History Of Middle-Earth VIII: The War Of The
Ring
In Teil VIII der HoME werden die Ereignisse des Ringkriegs, insbesondere
die Schlacht bei Helms Klamm und die Einnahme und Zerstörung Isengards
durch die Ents beschrieben.
Auch in dieser Ausgabe erfahren wir mehr über die Hintergründe und Ideen
Tolkiens, im Bezug zu seiner Geschichte. |
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1990: |
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The History Of Middle-Earth IX: Sauron
Defeated
In diesem Band vervollständigt Christopher Tolkien seine Sammlung von
Scripten von "Der Herr der Ringe", beginnend mit Sams Rettung durch Frodo
vom Turm von Cirith Ungol, und endend mit einem bis dahin unveröffentlichten
"Epilog" aus den Jahren nach der Zeit des Ringkriegs im Vierten Zeitalter,
in der Form, dass Sam auf die vielen Fragen seiner Kinder antwortet.
In diesem Band ist außerdem noch eine fiktionale Diskussion über Reisen in
Raum und Zeit, und über die Legende von Atlantis. Der dritte Teil des Buches
beherbergt eine neuere Version von der Legende Númenors, "The Drowning of
Anadune". |
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1993: |
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The History Of Middle-Earth X: Morgoths Ring
Die erste von insgesamt zwei Ausgaben, die Tolkiens spätere Scripte und
Vorstellungen des Silmarillion dokumentieren und auswerten. Nachdem Tolkien
die Geschichte nach dem Ringkrieg komplettiert hatte, widmete er sich wieder
voll den vorangegangenen Zeitaltern. Die Geschichten von den "Annals of Aman"
und den "Blessed Lands" im Westen werden hier komplett wiedergegeben.
In diesen Scripten beschreibt Tolkien die Probleme, auf die er in den
späteren Jahren gestoßen ist und untersucht hat, und er beschreibt einige
neue und grundlegende Ideen und Zusammenhänge, wie z.B. die Beziehung
zwischen Menschen und Elben, Sterblichen und Unsterblichen, oder einer sehr
umfassenden Beschreibung des Bösen in Melkor, dem Schatten über Arda.
Der Zweite Teil dieses Buches beschäftigt sich mit den Entwicklungen der
Legenden um Beleriand nach der Fertigstellung von "Der Herr der Ringe". |
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Poems by J.R.R. Tolkien
dreiteiliger (Mini-)Gedichtband.
Die Teile eins und zwei des Sets enthalten Gedichte aus dem Hobbit, Teil
drei aus "Die Abenteuer des Tom Bombadil" und "The Stone Troll". Alle drei
Bände sind mit Bildern von Tolkien illustriert. |
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1994: |
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The History Of Middle-Earth XI: The War Of The
Jewels
Christopher Tolkien setzt mit diesem Band inhaltlich an dem letzten
Teil, "Morgoth's Ring", an. Ort des Geschehens ist nun wieder Mittelerde,
und den folgeträchtigen Konflikt zwischen den Hochelben und den Menschen,
die sich mit dem Schwarzen Lord verbündet haben.
Mit diesem Buch werden die letzten Jahrhunderte des ersten Zeitalters, die
lange Geschichte des Silmarillion, die ihren Ursprung im ersten Band der
HoME: "The Lost Tales" hatte, vervollständigt; und der zum Teil
undurchsichtige Zustand von Tolkiens Arbeit bei seinem Tod kann dadurch
besser verstanden und nachvollzogen werden.
Dieses Buch enthält den kompletten Text der "Grey Annals", die ursprüngliche
Ausarbeitung des Juwelenkrieges. |
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Poems from The lord of the rings
Gedichte und Lieder aus "Der Herr der Ringe". |
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1995: |
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The History Of Middle-Earth XII: The Peoples Of
Middle-Earth
Der abschließende Band der zwölfteiligen History of Middle-Earth-Reihe
nimmt die Anhänge vom Herr der Ringe unter die Lupe. "The Peoples of
Middle-Earth" zeigt die Entwicklung der Anhänge vom HdR. Sie bieten eine
umfassende historische Übersicht des Zweiten und Dritten Zeitalters,
inklusive Zeitrechnung und Kalender, Hobbitstammbäume und Informationen zu
Westron, der allgemeinen Sprache Mittelerdes. Das Buch schließt mit zwei
"verschollenen" Geschichten: "The New Shadow", Schauplatz ist Gondor im
Vierten Zeitalter, und die Geschichte von Tal-elmar, in der die Ankunft des
gefürchteten númenórischen Schiffes aus der Sichtweise der Menschen
beschrieben wird.
Mit der Veröffentlichung dieses Buches wird J.R.R. Tolkiens riesiges
Gesamtwerk vollendet, und viele der bisher ungelösten Rätsel und
Unklarheiten wurden dadurch gelüftet. |
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1998: |
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Finn and Hengest
Die Geschichte von Finn und Hengest, zwei Heldenfiguren aus dem 5.
Jahrhundert, wird in den altenglischen Dichtungen "Beowulf" und "The Fights
At Finnesburg" erzählt, doch die obskure Art und Weise auf der dies
geschieht, führt seit langer Zeit zu vielen verschiedenen diskussionsreichen
Interpretationen des mittelalterlichen Werkes. Dieser von Alan Bliss
herausgegebene und nur auf Englisch erhältliche Text umfasst J.R.R. Tolkiens
Vorlesungen, Meinungen, Ansichten und Analysen zu diesem Thema. |
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Roverandom
Dieses Buch schrieb Tolkien 1927
für seinen Sohn Michael, nachdem dieser bei einem Nordsee-Urlaub seinen
schwarzweißen Spielzeughund Rover verloren hatte, und war als Nachfolger für
den "Hobbit" gedacht. Doch aufgrund seiner Arbeiten am "Herr der Ringe"
geriet diese Geschichte in Vergessenheit und sollte erst viele Jahre nach
dem Tod des Autoren von Christina Scull und Wayne G. Hammond veröffentlicht
werden.
"Roverandom" erzählt von einem frechen Hund, der von einem bösen Magier zur
Strafe winzig klein gemacht wird. Auf der Suche nach einem Zauberer, der
dies rückgängig machen kann, bereist er daraufhin eine faszinierende
Phantasiewelt und erlebt wunderschön geschriebene Abenteuer.
Die Welt von "Roverandom" hat kaum etwas mit Mittelerde zu tun, auch wenn
eine gewisse Verwandtschaft zu erkennen ist. An vielen Stellen merkt man
auch die sehr persönliche Schreibweise Tolkiens, da die Geschichte in dieser
Form ursprünglich ausschließlich für seine Familie gedacht war. |
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1999: |
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Poems from the Hobbit
Gedichte und Lieder aus "Der Kleine Hobbit". |
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2002: |
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History of Middle-Earth
Index
Ein umfassendes Stichwortverzeichnis über alle zwölf Bände der History
of Middle-Earth. In
diesem Index sind alle zwölf Einzelverzeichnisse des jeweiligen Bands
abgedruckt - darüber hinaus gibt es einen Gesamtindex über Tolkiens
Silmarillion und Der Herr der Ringe. |
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